9 Zeichen dafĂŒr, dass du zu viel Wasser trinkst

Die meisten Menschen sollten etwas mehr Wasser trinken, doch auch bei Wasser kann man eine Grenze ĂŒberschreiten. Wir haben dir 9 Punkte aufgeschrieben, an denen du erkennen kannst, ob auch du zu viel Wasser zu dir nimmst:

Wie schafft man es, zu viel Wasser zu trinken?

Pausenlos ermahnen einen ErnĂ€hrungswissenschaftler, genug Wasser zu trinken, damit der Körper richtig arbeiten kann. Denn ausreichend Wasser ist absolut notwendig, man kann aber auch zu viel trinken. Obwohl der Fokus der Menschen eher darauf liegt, eine Dehydrierung zu vermeiden, ist das Gegenteil ebenso gefĂ€hrlich. Zu viel Wasser kann zu einer Wasserintoxikation – auch HyponatriĂ€mie genannt – fĂŒhren, wodurch das Innere der Zellen durch einen zu niedrigen Natriumgehalt im Blut ĂŒberflutet wird. In schwerwiegenden FĂ€llen kann es zu KrampfanfĂ€llen, Koma und sogar zum Tod kommen.

1. Du musst oft pinkeln, auch nachts

Wenn du regelmĂ€ĂŸig mitten in der Nacht aufwachst, da du Harndrang hast, trinkst du vielleicht zu viel Wasser. Man sagt, dass ein Mensch normalerweise sechs bis acht Mal am Tag urinieren. Wenn du mehr als zehn Mal an einem Tag Wasser lassen musst, trinkst du wahrscheinlich mehr, als dein Körper braucht. NatĂŒrlich gibt es auch andere Faktoren, die dazu fĂŒhren können, wie zum Beispiel Koffein oder eine ĂŒberaktive Blase. Um den nĂ€chtlichen Toilettengang zu verhindern solltest du ein paar Stunden, bevor du zu Bett gehst, dein letztes Glas Wasser trinken, damit deine Nieren ausreichend Zeit haben, um das Wasser durch deinen Körper zu filtern. (HĂ€ufiges Urinieren kann auch an Diabetes insipidus liegen.)

2. Du gehst NIE ohne eine Wasserflasche aus dem Haus oder hast stÀndig eine in der Hand

Wenn du deine Wasserflasche den ganzen Tag im Schlepptau hast und sofort wieder auffĂŒllst, wenn sie einmal leer ist, trinkst du vielleicht zu viel Wasser. Wenn du ohne Unterlass Wasser trinkst, kann das den Natriumgehalt in deinem Blut senken, wodurch alle Zellen in deinem Körper anschwellen können. Laut der Professorin fĂŒr Sportwissenschaften Tamara Hew-Butler wird das insbesondere dann kritisch, wenn das Gehirn anschwillt, denn das kann nur um 8-10% passieren, bevor es den SchĂ€del erreicht und den Hirnstamm herausdrĂŒckt.

3. Du trinkst so oft Wasser, bis dein Urin klar ist.

Bei einer vernĂŒnftigen Zufuhr an Wasser sollte dein Urin strohfarben oder durchsichtig und gelblich sein. Der Glaube, dass farbloser Urin ein Zeichen fĂŒr eine optimale FlĂŒssigkeitszufuhr ist, ist weit verbreitet, doch es kann auch bedeuten, dass man zu viel Wasser trinkt. Je nach KörpergrĂ¶ĂŸe, Gewicht und körperlicher AktivitĂ€t liegt der gewöhnliche Tagesbedarf bei 1,6 – 2 Liter Wasser pro Tag.

4. Du trinkst Wasser, auch wenn du keinen Durst hast

Durst ist der zuverlĂ€ssigste Indikator, um in Erfahrung zu bringen, ob dein Körper wirklich mehr Wasser braucht. Der menschliche Körper ist auf den Kampf gegen Dehydrierung ausgelegt, da die Angst vor einem Mangel in unserer Natur liegt. Durst ist ein Mechanismus, der alle Tiere vor dem Dehydrieren schĂŒtzt. Es ist im Prinzip eine Information des Körpers, dass er mehr Wasser benötigt. Je dringender der Bedarf ist, desto quĂ€lender wird der Durst.

5. Du hast mit Übelkeit zu kĂ€mpfen und musst dich sogar ĂŒbergeben

Dehydrierung und ÜberwĂ€sserung machen sich durch sehr Ă€hnliche Symptome bemerkbar. Wenn du zu viel Wasser trinkst, können deine Nieren die ĂŒberschĂŒssige FlĂŒssigkeit nicht mehr loswerden, weshalb sich das Wasser im Körper sammelt. Dieser Zustand kann einige unvorteilhafte Symptome auslösen, zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. 

6. Du wirst den ganzen Tag lang von stechenden Kopfschmerzen geplagt

Genau wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können auch Kopfschmerzen, sowohl bei Dehydrierung als auch bei einer ÜberwĂ€sserung, auftreten. Durch einen Überschuss an Wasser sinkt der Salzgehalt im Blut, wodurch die Zellen im gesamten Körper anschwellen, also wachsen die Zellen. Da dieser Effekt auch im Gehirn stattfinden kann, vergrĂ¶ĂŸert es sich und drĂŒckt gegen den SchĂ€del. Dieser Druck kann nicht nur zu unangenehmen Kopfschmerzen, sondern auch zu HirnschĂ€digungen und Atemproblemen fĂŒhren.

7. Es kommt zu VerfĂ€rbungen oder Schwellungen an deinen HĂ€nden, FĂŒĂŸen und Lippen

HyponatriĂ€mie löst oft signifikante VerfĂ€rbungen oder Schwellungen an HĂ€nden, FĂŒĂŸen und den Lippen aus. Denn wenn alle Zellen des Körpers anschwellen, schwillt auch die Haut merklich an. Da das ĂŒberschĂŒssige Wasser im Blut zu Schwellungen fĂŒhrt, können Menschen, die zu viel trinken, plötzlich zunehmen. Wenn du mehr als zwei Liter Wasser pro Tag trinkst und Schwellungen oder VerfĂ€rbungen an den bereits erwĂ€hnten Körperstellen entdeckst, solltest du zunĂ€chst weniger Wasser zu dir nehmen und beobachten, ob die Beschwerden verschwinden. 

8. Deine Muskeln fĂŒhlen sich kraftlos an und verkrampfen sich schnell

Im Zentrum eines beschwerdefreien Körpers steht das Gleichgewicht aller Funktionen und Bestandteile. Wenn man zu viel Wasser trinkt, bringt das den Körper aus dem Gleichgewicht, da der Elektrolytwert sinkt. Ein Elekrtolytmangel kann unter anderem zu MuskelkrĂ€mpfen fĂŒhren. Diese lassen sich einfach bekĂ€mpfen, indem man ĂŒber den Tag verteilt etwas Kokosnusswasser statt normalem Wasser trinkt, denn in Kokosnusswasser befinden sich viele Elektrolyte.

9. Du fĂŒhlst dich mĂŒde und abgeschlagen

Die Aufgabe der Nieren besteht darin, das getrunkene Wasser durch den Körper zu filtern und den FlĂŒssigkeitsgehalt im Blut auf einem ausgeglichenen Level zu halten. Eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Wasserzufuhr erhöht die Arbeitsrate der Nieren, wodurch Stresshormone ausgeschĂŒttet werden können, die dich mĂŒde und angespannt machen. Wenn du permanent Wasser trinkst und nur schwer aus dem Bett kommst, kann das daran liegen, dass deine Nieren zu viel arbeiten mĂŒssen.

Danke fĂŒr’s Lesen und bleib gesund!

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