Das passiert möglicherweise, wenn du dich von S o c i a l M e d i a löst

Social Media kann nicht nur viel Spaß machen, sondern dir auch unfassbar viel Zeit rauben. Zudem haben soziale Medien ein hohes Suchtpotential. Dieser Artikel beschreibt, was passieren kann, wenn du dich davon löst, auch wenn es nur vorübergehend ist.


Warum du darüber nachdenken solltest, dich von den sozialen Medien zu trennen:

Soziale Medien haben durchaus einen sehr ambivalenten Charakter. Sie können fantastische Unterhaltung bieten, aber auch zu großer Frustration führen. Auf der einen Seite fühlt man sich bisweilen weniger allein, auf der anderen Seite fördern sie Gefühle der Einsamkeit und Isolation.

Wenn du viel Zeit mit sozialen Medien oder deinem Smartphone verbringst, ist es kaum vorstellbar, darauf zu verzichten. Es gibt jedoch zahlreiche Gründe, die dafür sprechen, zumindest mal eine Pause einzulegen. Wenn du bereit für den Schritt bist, kannst du dich mit diesem Artikel über die Dinge informieren, die dich dann erwarten.


Die Liste der 13 Folgen💡

Deine Kreativität wird sich verbessern

Wenn es dir gerade an kreativen Einfällen mangelt, könnte das an deinem Verhältnis zu sozialen Medien liegen. Es heißt, dass Fantasie und Kreativität am besten funktionieren, wenn man immer wieder kleine Pausen einlegt, in denen man sich nicht mit Social Media beschäftigt. Die Kreativität wird deutlich eingeschränkt, wenn man immer Zugriff auf soziale Netzwerke hat und sich davon ablenken lässt. Wenn man sich vollständig von sozialen Medien verabschiedet, entsagt man unnötigen Störfaktoren und hilft der eigenen Fantasie.

Du wirst schneller und effizienter arbeiten

Wenn es gar nicht erst die Option gibt, dass links und rechts Geräte durch ein Brummen das Eintreffen einer Benachrichtigung verkünden, wird das die Produktivität deutlich verbessern. Das Hauptproblem von Social Media ist, dass es einen immer bei der aktuellen Tätigkeit unterbricht. Wenn man sich immer wieder unterbrechen lässt, führt das zu einer Form von Multitasking. Multitasking führt aber dazu, dass man die einzelnen Aktivitäten nur noch mit reduzierter Aufmerksamkeit verfolgt. Schätzungen zufolge führt der Versuch, mehrere Dinge zeitgleich zu verfolgen, dazu, dass die produktive Zeit um bis zu 40 Prozent verringert wird. Da kann man durchaus hinterfragen, ob das sofortige Abrufen von Likes und Kommentaren das Wert ist.

Zu Beginn kann man sich ängstlich und nervös fühlen

Die Auswirkungen des Verzichts auf soziale Medien haben meist hervorragende langfristige Auswirkungen, doch die unmittelbare Reaktion ist oft unangenehm und äußert sich in Angst und Stress. Das liegt daran, dass man sich auf neurobiologischer Ebene von dem Gefühl der steten Verbundenheit zurückzieht. Abhängigkeit von sozialen Medien ist heutzutage extrem weit verbreitet, was bei diesen Menschen für einen erhöhten Dopaminspiegel sorgt. Das Aufhören kommt also einem Entzug gleich. Du solltest dich von deiner schlechten Verfassung allerdings nicht abschrecken lassen, denn diese hält normalerweise nur ein paar Tage an. Danach kannst du die positiven Effekte genießen.

Du wirst entspannter sein

Da die sozialen Medien so omnipräsent und leicht abrufbar sind, verspürt man ständig den Drang, neue Benachrichtigungen zu prüfen. Dieser Drang führt dazu, dass mehr Cortisol – das Stresshormon – ausgeschüttet wird. Der erhöhte Stressfaktor kann sich negativ auf das Gehirn auswirken, indem er das Risiko für Depressionen erhöht und die Gedächtnisleistung beeinträchtigt. Wenn man soziale Medien meidet, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Cortisolanstieg und man bleibt ruhiger und konzentrierter.

Du wirst selbstsicherer durchs Leben gehen

Auf sozialen Medien veröffentlicht man in der Regel nur Posts, die die schönen Teile des Lebens widerspiegeln. Die Schattenseiten sollen natürlich verborgen bleiben. Das wirkt zwar naheliegend, doch es kann dazu führen, dass man das Gefühl hat, andere würden ein viel glücklicheres Leben führen.

Das Gefühl, einen Vergleich gegen scheinbar überlegene Menschen zu verlieren, erwächst aus der Tendenz zum sogenannten sozialen Aufwärtsvergleich. Eine Studie ergab, dass Menschen, die Facebook häufig nutzten, einen verstärkten Hang zu sozialen Vergleichen haben, was zu vermehrten Symptomen einer Depression führte. Das Deaktivieren der Konten auf sozialen Medien, kann dabei helfen, diesen sozialen Vergleich maßgeblich einzuschränken. Im Zuge dessen kann sich auch die Beziehung zum eigenen Körper verbessern.

Du verbesserst deine Beziehungen im direkten Kontakt

Soziale Medien sind natürlich ein probates Mittel, um mit alten Freunden oder Familie im Ausland in Kontakt zu bleiben. Allerdings können sich die Freundschaften im echten Leben fantastisch entwickeln, wenn man nicht ständig online aktiv sein muss. Von Angesicht zu Angesicht entwickeln sich in der Regel stärkere Bindungen als in einem Chat. Wenn du eine Pause bei sozialen Medien einlegst, wirst du dich unweigerlich mehr mit realen Interaktionen beschäftigen. Wenn du etwas Zeit auf Social Media durch Interaktion mit Freunden ersetzt, wird das deine Beziehungen und deine psychische Gesundheit stärken.

Dir wird nicht so schnell langweilig

Jeder zückt hin und wieder sein Handy, wenn er nur kurz warten muss, zum Beispiel wenn man beim Supermarkt in der Schlange steht. Interessanterweise haben Forschungen ergeben, dass das nicht die Langeweile bekämpft, sondern eher noch verstärkt. In einer Studie wurde den Probanden noch langweiliger, wenn sie 30 Minuten durch soziale Medien überbrücken sollten. Wenn man nicht stumpf durch seine Benachrichtigungen klickt, könnte man sich einer anspruchsvolleren Tätigkeit widmen und zum Beispiel ein Kreuzworträtsel lösen oder ein Buch lesen.

Du wirst mehr schlafen

Experten zufolge haben viele Menschen mittlerweile die Angewohnheit, noch ein bis zwei Stunden durch die sozialen Medien zu scrollen, bevor sie einschlafen. Wenn man das auf eine Woche hochrechnet, sind das ganze 15 Stunden, die man nur mit sozialen Medien verbringt.

Diese Aktivität ist nicht das digitale Äquivalent zu einem Plausch unter Freunden, sondern eher dazu, dass man einem Freund zusieht, wie er mit seinem Hamster spielt, nur um es anschließend zu kommentieren. Wenn du dich von sozialen Medien trennst, löst du dich von dieser Priorität und erhältst dafür eine bessere Schlafgewohnheit. Wenn du abends etwas zum Abschalten brauchst, solltest du versuchen, ein Buch zu lesen oder den kommenden Tag zu planen, statt auf einen Bildschirm zu glotzen.

Du wirst weniger sitzen

Wenn man zu viel sitzt, kann das genauso schlechte Folgen für die Gesundheit haben wie Rauchen. Die Tendenz in der Bevölkerung geht eindeutig dahin, sich nach einem Arbeitstag hinzusetzen und die sozialen Medien zu überprüfen. Die Leute wird es sicher überraschen, wie viel mehr sie durch soziale Medien sitzen. Wenn du sozialen Medien entsagst, kannst du deine Zeit aktiver gestalten. Du solltest aber nicht einfach auf Serien oder Videospiele umsteigen.

Deine Entscheidungsfähigkeit wird sich verbessern

Die Einstellungen und Gedanken vieler Menschen werden durch ihre sozialen Medien beeinflusst. Einer Studie zufolge verfolgt die Hälfte der Nutzer auf Facebook Nachrichten nur über diese Plattform. Viele Entscheidungen werden nicht durch das eigene Denken, sondern durch ein kollektives Bewusstsein maßgeblich beeinflusst. Ohne soziale Medien denkt man unweigerlich eigenständiger und trifft Entscheidungen vermehrt durch kritisches Überprüfen.

Du wirst viel über dich selbst lernen

Ohne Social Media wirst du dich deutlich weniger mit der Meinung anderer Leute auseinandersetzen und dich stattdessen mehr fragen, was du selbst denkst. Wenn man sich von sozialen Medien löst, legt man automatisch weniger Wert darauf, anderen Mensch aufzufallen und zu gefallen, indem man teilt, was für tolle Dinge man unternimmt. Die eigene Handlungsmotivation wird dann nicht mehr durch das Bedürfnis, für andere relevant zu sein, bestimmt.

Du wirst seltener in Auseinandersetzungen verwickelt sein

Die Hürde, einen bissigen Kommentar auszuteilen, ist viel kleiner, wenn man in seinen eigenen vier Wänden vor einem Bildschirm sitzt, als wenn man einer Person dabei in die Augen sehen muss. Wenn du dich aber von sozialen Medien verabschiedest, wirst du seltener unnötige Konfrontationen suchen und weniger reizbar sein. Andernfalls trägst du hin und wieder den Ärger über den Kommentar einer anderen Person mit dir herum.

Deine emotionale Intelligenz wird sich verbessern

Der Verzicht auf soziale Medien macht nicht nur netter, sondern kann auch deine emotionale Intelligenz verbessern. Diese Kompetenz hilft dir nicht nur in privaten Beziehungen, sondern auch am Arbeitsplatz. Es ist aber nur dann hilfreich, wenn du mit anderen Menschen in Kontakt trittst. Die Zeit vor dem Bildschirm verhindert reale Interaktionen und reduziert deine emotionale Intelligenz. Lass den Bildschirm stehen und begegne anderen Menschen, sodass sich deine Beziehungen verbessern und intensivieren.

Danke für’s Lesen und bleib gesund!

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