10 Anzeichen für selbstzerstörerisches Verhalten

Hast dich bereits selbstzerstörerisch verhalten? Denkst du manchmal, dass du nicht gut genug bist, um etwas bestimmtes zu erreichen? Oder fehlt dir oft die Motivation, wichtige Dinge zu erledigen?

Wenn du diese Fragen mit ja beantworten kannst, dann läufst du Gefahr, dich durch dein Verhalten selbst zu sabotieren. Du legst dir auf deinem Weg zum Glück Steine in den Weg. Dabei stellt sich dein Gewissen deinen Plänen in den Weg und vereitelt deine Absichten.

Die Beziehung die Menschen zu Erfolg und Scheitern entwickeln, kann kompliziert sein. Menschen schaden sich selbst, wenn das Unterbewusstsein und das rationale, bewusste Denken einen Interessenkonflikt haben. Absicht und Verpflichtung können sich gegenseitig hemmen und die innere Motivation kaputt machen. Dieses unterbewusste Verhalten kann dich aufhalten und sogar in einer Abwärtsschleife resultieren. 

Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen: Du trainierst stundenlang im Fitnessstudio, doch wenn du nach Hause kommst, kannst du dich nicht dem Drang widerstehen, eine halbe Tafel Schokolade zu essen. Oder du nimmst dir fest vor, Geld zu sparen, kaufst dir dann aber neue Sneaker. Man kann sich auf viele verschiedene Arten schaden, sei es Alkoholkonsum, um sich abzulenken, das Aufschieben einer wichtigen Arbeit, oder das Essen zu großer Mengen in stressigen Lebenslagen.

Dieser Artikel befasst sich mit zehn signifikanten Anzeichen, die auf selbstzerstörerisches Verhalten hinweisen. Es wird zudem erklärt, was man gegen diese Verhaltensweisen unternehmen kann, um zufriedener zu sein.

Warum schade ich mir selbst?

Selbstsabotage kann eine große Last sein, die man abschütteln sollte, um für die eigene Gesundheit zu sorgen. Hier sind einige Gedanken, die sich vielleicht in deinem Kopf abspielen, die sich selbstzerstörerisch auswirken:

“Verdiene ich das wirklich?” oder “Das verdiene ich nicht.”

Auf der einen Seite steht das Gefühl, dass du die positiven Dinge, die in deinem Leben stattfinden, nicht verdienst. Du glaubst vielleicht, dass andere Menschen eine bestimmte Auszeichnung deutlich mehr verdient haben als du. Möglicherweise glaubst du auch, dass du nicht gut genug für deinen Partner bist, und du deshalb eure Beziehung nicht verdient hast.

Du bist dir sicher, dass dein Partner die Beziehung ohnehin irgendwann beendet wird, also könntest du genauso gut jetzt einen Schlussstrich setzen. Vielleicht gab es Fehler in der Vergangenheit, die nicht verziehen werden können.

Ist dir das sogenannte Hochstapler-Syndrom bekannt? Charakteristisch für dieses psychologische Phänomen ist, dass Betroffene glauben, sie seien Betrüger und hätten den eigenen Erfolg nicht verdient. Trotz widersprüchlicher Hinweise glauben sie, dass sie lediglich Glück hatten oder andere täuschen konnten, dass sie klüger sind, als dies tatsächlich der Fall ist.

Wenn du mehr Erfolge verzeichnest, kannst du dich selbst damit auseinandersetzen. Vielleicht empfindest du diese Erfolge nicht als zufriedenstellend, sondern als unverdient. Dieser Zweifel wird dich in deiner Entwicklung zurückhalten. Es ist selbstzerstörend, sich immer wieder zu fragen, ob man das Erreichte verdient hat oder zu denken, dass eine andere Person würdiger wäre.

„Ich kann das nicht kontrollieren.“

Noch bevor man etwas angefangen hat, wird man von Gefühlen mangelnder Kontrolle überwältigt. Dieses Zögern und Sträuben ist die Angst, zu scheitern. Diese Denkweise hat sich verankert, da man sich daran gewöhnt hat, vom Schlimmsten auszugehen. Dies bestätigt sich oft als sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Wenn man sich nur mit möglichem Scheitern beschäftigt, geht man am Leben vorbei. Man muss lernen, den Moment zu schätzen und Widerständen zu trotzen.

“Schaffe ich das?”

Man meidet etwas, weil man Angst vor dem Fall hat. Wenn man sich aber nicht in Misserfolgen übt, wird man nie ein lohnendes Risiko eingehen.

Niederlagen und Enttäuschungen gezielt aus dem Weg zu gehen, ist oft ein großes Hindernis bei der Umsetzung eigener Ideen. Große Ziele werden dadurch aus Angst massiv eingeschränkt, egal ob in der beruflichen Laufbahn oder in zwischenmenschlichen Beziehungen. Manchmal ist Selbstzufriedenheit nur ein gutes Mittel zur Selbsterhaltung.

“Ich war das. Es ist meine Schuld.”

Du schiebst dir zu schnell die Schuld in die Schuhe wegen deiner vermeintlichen Mängel, anstatt Situationen nüchtern zu reflektieren. Es liegt ein großer Unterschied zwischen den Aussagen “Ich habe versagt, weil ich wertlos bin” und “Ich habe versagt, weil ich es nicht versucht habe.”

Sich selbst für ein Scheitern verantwortlich zu machen, ist eine Möglichkeit, sich von weiteren Versuchen auszuschließen, sodass du keine weitere mühsame Arbeit verrichten musst, um zu deinem Ziel zu kommen. Stattdessen sagst du dir, dass du es bereits gegen die Wand gefahren hast und sich daran nichts mehr ändern lässt.

Egal, wie sehr du davon überzeugt bist, dies Verurteilung des Ichs bleibt unterbewusst haften. Je mehr Gedanken dieser Art sich sammeln, desto mehr wird dies zu einer Überzeugung werden.

„Das ist schon in Ordnung.“

Deine Gewohnheiten sind dir vertraut und für eigene Zufriedenheit zu sorgen würde bedeuten, die eigene Komfortzone zu verlassen. Denn dort bist du zwar nicht unbedingt glücklich, doch auch nicht unglücklich genug, um die nötige Kraft für eine Veränderung aufzubringen.

Indem du in deinen Grenzen bleibst, gewinnst du durch deine gleichbleibenden Strukturen an scheinbarer Sicherheit. Du schränkst dich allerdings selbst ein und verpasst viele Möglichkeiten. Du schöpfst dein Potenzial nicht aus.

“Mir ist langweilig.”

Manchmal entsteht selbstzerstörerisches Verhalten einfach aus Langeweile. Um dieser Langeweile zu entgehen, fängst du vielleicht einen Streit mit deinem Partner an, nur um einen Kick zu bekommen.

Selbstsabotage führt zu dem bekannten, chaotischen Gefühl der Instabilität. Die Ursache liegt darin, dass man nicht anders kann, als sich selbst in Frage zu stellen. Wenn man tiefer gräbt, findet man auch den Grund dafür: die Angst vor dem Versagen.

Anzeichen für selbstzerstörerisches Verhalten und wie man dem entgegenwirken kann:

1. Selbstkritik

Es gibt eine Stimme in deinem Kopf, die dich mit Selbstzweifeln erfüllt. Sie sagt dir, dass du nicht gut genug bist, wodurch es dir im Endeffekt an Selbstvertrauen fehlt. Falls du nach Ausreden suchst, warum du Dinge, die du erreichen möchtest nicht tun oder haben kannst, bist du dir gegenüber vielleicht zu kritisch.

Übermäßige Selbstkritik kann dazu führen, dass du deine Errungenschaften verkennst und ihnen keinen Wert beimisst. Wenn du dich von vergangenem Scheitern vereinnehmen lässt oder dir sagst, dass du nicht genug geschafft hast und andere deutlich mehr erreicht haben, dann wirst du glauben, dass das Problem in deiner Persönlichkeit liegt.

Wenn du kein Lob akzeptieren kannst, deutet das darauf hin, dass du in die Falle der Selbstkritik geraten bist. Wenn dir der Glaube an dich selbst fehlt, kannst du dir selbst schaden, um einen konkreten Grund für ein mögliches Scheitern parat zu haben.

Wie man damit aufhört:

Nimm die Selbstkritik und wandle sie in Belohnung und Empathie für dich selbst um. Denke nicht über deine Fehler nach. Konzentriere dich stattdessen auf Dinge, die du gut gemacht hast. Überlege, auf was du stolz sein kannst, auch wenn das in deinen Augen nur Kleinigkeiten sind. Nimm Rücksicht auf dich und deine Bedürfnisse und führe dir vor Augen, dass du anderen Menschen ihre Fehler auch vergibst.

Schreibe täglich fünf oder mehr Eigenschaften von dir auf, für die du dankbar bist. Sprich ein Lob für dich aus. Wenn sich negative Gedanken in deinen Kopf schleichen, versuche sie mit Gedanken über deine Stärken zu vertreiben. Schätze dich und deine kleinen Erfolge und nimm dir die Komplimente von deinen Mitmenschen zu Herzen.

2. Mangelnde Organisation

Dieser Punkt hängt üblicherweise mit Prokrastination zusammen. Wenn ein Aspekt deines Lebens chaotisch ist, wird das Chaos um sich greifen und sich ausbreiten. Das hat Folgen für deine zwischenmenschlichen Beziehungen, deine Gesundheit und deine Arbeit. Planung und Entscheidungen benötigen eine gewisse aktive Anstrengung. Wenn es dir an Struktur und Ordnung mangelt, wirst du für deine Aufgaben deutlich mehr Zeit benötigen.

Wenn du keine feste Routine hast, ist es leichter, Dinge auf später zu verschieben, da du später wohl ohnehin nichts geplant hast. Somit kann sich ein großer Berg an Arbeit anhäufen.

Wie man damit aufhört:

Suche nach den Gründen für deine fehlende Organisation. Hast du ein schlechtes Zeitmanagement? Oder bist du von vielen Reizen schnell überfordert?

Diese Überforderung bestärkt oft das Prokrastinieren. Sorge für Ordnung und sortiere Altlasten aus. Strukturiere und plane immer mehr und kümmere dich darum, dass dieser Plan umgesetzt wird.

Sein Leben zu organisieren braucht Zeit, doch wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, ist es gar nicht mehr so schwer. Behalte deine Pflichten im Auge, und versuche deine Zeit einzuteilen. Du kannst auch versuchen, deine Arbeitsweise effizienter zu gestalten. Organisation wird dir ein Gefühl der Kontrolle vermitteln, wodurch dein selbstzerstörerisches Verhalten abnimmt.

3. Negativität.

Du siehst die positiven Dinge im Alltag nicht und verschaffst deinem Unmut durch zynische Kommentare Luft. Jeder fokussiert sich manchmal zu sehr auf negative Dinge, doch bei Menschen mit selbstzerstörerischem Verhalten ist diese Art besonders ausgeprägt. Das führt dazu, dass man Beurteilungen und Missbrauch schneller akzeptiert als gewöhnlich.

Diese Negativität verursacht Gefühle der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit, die diesen Teufelskreis weiter befeuern. Diese anhaltende Unzufriedenheit und Enttäuschung macht deine Gesellschaft weniger angenehm, weshalb sich manche Mensche eher von dir fernhalten.

Wie man damit aufhört:

Behalte deine Beobachtungen für dich. Negativität ist wie ein Virus, der deinen Geist befällt und dem Positiven in deiner Seele schadet. Sei dankbarer und versuche das Positive zu erkennen. Wenn du die Negativität mit guten Gedanken bekämpfst, kannst du dein Selbstbild aufwerten und deine Beziehungen zu deinen Mitmenschen verbessern.

Sei Herr über deine Gefühle. Sogar ganz kleine, unscheinbare Veränderungen deiner Einstellung können sich positiv auswirken und deine Grundeinstellung beeinflussen.

4. Zögern

Du wartest lange ab, wie sich ein Problem entwickelt, bevor du es anpackst. Oder du ruhst dich auf einem Zustand aus, bevor du Dinge zu Ende bringst, die eine Deadline haben. Regelmäßiges Zögern ist ein Merkmal selbstzerstörerischen Verhaltens.

In der Schule war dieses Verhalten vielleicht allgegenwärtig und unspektakulär, doch im Erwachsenenalter verändert sich die Außenwirkung. Man kann Zögern nicht länger nur mit Faulheit begründen. In der Regel wird dadurch Misserfolg und Veränderung aus dem Weg gegangen. Wenn du eine perfektionistische Ader hast, schiebst du Dinge vielleicht auf, um dich vor Fehlern zu bewahren.

Wie man damit aufhört:

Mach dir darüber Gedanken, was du in Wahrheit aufschieben oder vermeiden möchtest. Gib dich nicht damit zufrieden, dass du auf eine Aufgabe lediglich keine Lust hast. 

Wenn du trotz nahendem Abgabetermin den Beginn eines wichtigen Arbeitsprojektes vermeidest, glaubst du vielleicht, dass das Projekt höhere Qualifikationen erfordert, weshalb du die Verantwortung scheust.

Wenn du erkannt hast, was dich hemmt, kannst du anfangen dagegen zu kämpfen. Das Stichwort dabei ist Selbstdisziplin. Gehe Schritt für Schritt und setze dir stets Ziele in Reichweite. Akzeptiere alle Fehler, die du begehst und ordne sie als Lernprozess ein. Wenn du zögerst, erhöht das die Zweifel an deinem Erfolg. Selbstzweifel schaden dir selbst.

5. Hochstapler-Syndrom

Hierbei sehen sich Betroffene als Betrüger und haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein, um ihre Erfolge zu verdienen. Per Definition ist das Hochstapler-Syndrom ein Zustand, in dem man sich trotz offenkundigen, wohlverdienten Errungenschaften für unfähig hält. Man denkt, dass man als einziger des Erfolges unwürdig ist.

Möglicherweise fragst du dich in der Arbeit, warum dir solch verantwortungsvolle Aufgaben übertragen werden. Möglicherweise suchst du dir keine Unterstützung, da du dich dann als weniger kompetent entlarvt fühlen würdest.

Wie man damit aufhört:

Führe dir täglich vor Augen, dass du allein mit deinen Fähigkeiten für deinen Erfolg verantwortlich bist. Dein Wesen, deine Überzeugungen und deine Handlungen unterliegen alle deiner Kontrolle. Dein Erfolg ist also aus deiner hervorragenden Arbeit erwachsen. Forschungen haben ergeben, dass etwa 70% aller Menschen in ihrem Arbeitsleben einmal von diesem Phänomen betroffen sind. Man verabschiedet sich besser heute als morgen davon und versucht, seine Fähigkeiten anzuerkennen.

Es ist nur menschlich, sich Hilfe zu suchen, wenn man alleine nicht weiter kommt. Wenn du bei einer Aufgabe ratlos bist, ziehe einen Kollegen oder Vorgesetzten zurate. Als Mentor oder Praxisanleiter für neue Kollegen zu wirken, kann den inneren Experten in dir wecken. Wenn du anderen Menschen etwas beibringst, kann das dir helfen, deinen Talenten wieder mit mehr Überzeugung zu begegnen.

6. Völlerei

Hoher Alkoholkonsum, Drogenmissbrauch, hemmungsloses Essen und generell alle Tätigkeiten, die im Überfluss zelebriert werden, um unangenehmen Gefühlen aus dem Weg zu gehen, sind ein Anzeichen dafür, dass man sich selbst zerstört. Man flüchtet bei der Durchführung vor Stress und Ängsten.

Wenn du Stress immer durch ein Mittel zur Verdrängung löst oder wenn du in schweren Zeiten immer etwas brauchst, um deinen Frust zu hemmen, deutet das darauf hin, dass du dazu neigst, dich Dingen hinzugeben. Diese Faktoren bremsen dich meistens aus und erschweren dir die Verwirklichung deiner Ziele.

Wie man damit aufhört:

Arbeite an deinem Selbstwert und sei achtsam. Versuche die Ursachen und Gründe für dein Verhalten zu verstehen. Warum verspürst du ein Verlangen nach übermäßigem Genuss? Deine Gefühle sind nicht dein Gegner. Versuche sie gleichzeitig zu akzeptieren, dich aber nicht von ihnen überwältigen zu lassen. Ab und zu ist es in Ordnung, sich in seinen Gefühlen zu verlieren, doch es sollte nicht zur Normalität werden. Stelle sicher, dass du nicht vom rechten Pfad abkommst.

Suche dir einen gesunden Ersatz, um Stress zu reduzieren. Gehe Joggen oder fang an, ein Tagebuch zu führen. Vermeide den Kontakt zu Dingen, die dich in alte Verhaltensmuster hinabrutschen lassen.

7. Konflikte suchen

Dieses Verhalten ist oft mit Langeweile verknüpft. In dieser Verfassung ist man oft abweisend zu anderen Menschen oder fängt einen Streit über Nichtigkeiten an. Entweder man möchte sich dadurch in vertrautes Chaos begeben oder es ist ein Schutzmechanismus gegen Zurückweisung und Verletzung. Ein Streit wird im Vergleich zur schutzlosen Verletzlichkeit als das geringere Übel gewählt.

Mein bleibt dadurch auch in einer Kontrollposition über die Beziehung. Man macht deutlich, dass man selbst über die Rolle der anderen Person im eigenen Leben entscheidet, auch wenn dies bedeutet, sie wegzustoßen.

Wie man damit aufhört:

Es ist sehr wichtig, aufrichtig und ehrlich mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren. Um nicht zu schnell über etwas enttäuscht zu sein, sollte jedoch auch die Selbstbeherrschung geschult werden. Wenn du das nächste Mal kurz davor bist, einen Streit zu initiieren, nimm kurz Abstand und versuche es noch einmal zu überdenken.

Versuche, deine Gefühle und die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen. Somit verringerst du das Risiko, falsche Schlüsse zu ziehen und Dinge zu tun, die du später bereust.

Festige deine Bindungen zu deinen Freunden und zeige deutlich, was du dir in eurer Beziehung wünschst. Gewähre ihnen umgekehrt die gleiche Offenheit.

Nimm dir eine Auszeit, wenn du wieder das Gefühl hast, dass du eine Beziehung beenden möchtest und komme zur Ruhe. Akzeptiere diese Gefühle, doch fokussiere dich zudem auf das Gute in eurem Verhältnis.

8. Vergleichen

Tendierst du dazu, dich mit anderen Menschen zu vergleiche und zu analysieren, was dir oder dem anderen fehlt? Ein Vergleich wird dich nicht zu höheren Leistungen beflügeln, sondern wird dir Gefühle der Minderwertigkeit und Unterlegenheit geben. Anschließend fühlt man sich schlecht und verliert den Glauben in die eigenen Fähigkeiten.

Wie man damit aufhört:

Denke an alle deine Stärken, die dich ausmachen. Sage diese Stärken täglich auf, um deinen Glauben daran zu verinnerlichen. Schreibe zunächst deine wichtigsten Stärken und dann die Dinge, die du in deinem Leben am meisten schätzt, auf.

Wenn du das nächste Mal einen Vergleich zu einer anderen Person ziehst, konzentriere dich auf eure Gemeinsamkeiten. Oder betrachte im Optimalfall die Dinge, die du im Gegensatz zu anderen Person hast.

9. Ziele hinterfragen

Menschen, die mit selbstzerstörerischem Verhalten zu kämpfen haben, fragen sich immer nach ihrem Sinn auf dieser Welt. Sie sehen ihr Leben als sinnlos, fühlen sich selbst unfähig und wertlos, worunter der Selbstwert massiv leidet. Doch jeder hat seine Bestimmung auf diesem Planeten, deshalb ist es höchste Zeit, deine zu finden.

Wie man damit aufhört:

Ein erster Schritt könnte es sein, deine Ziele für die Zukunft aufzuschreiben. Womit möchtest du deine Zeit verbringen und an was würdest du dich später gerne erinnern? So kannst du anfangen dein Ziel zu finden, indem du das Leben führst, wie du es dir wünschst.

Reflektiere außerdem, welchen Beitrag du in der Welt leisten willst. Du kannst deine Absichten für dich notieren, damit du sie immer wieder nachlesen kannst. Politisches oder soziales Engagement in deiner Gegend wird dir ebenfalls bei der Suche nach deiner Bestimmung helfen.

10. Falscher Fokus

Du beschäftigst dich in erster Linie mit Mängeln und Unzulänglichkeiten, statt dich auf positive Dinge zu konzentrieren. Dadurch willst du nur Sachen, die du nicht wirklich brauchst.

Wenn du ständig alles überdenkst und hinterfragst, wirst du immer unzufriedener sein und dein Gefühl für Erfüllung und Ziele im Leben verlieren. Überprüfe, wie oft du dich mit Missgeschicken und Scheitern beschäftigst.

Wie man damit aufhört:

Fange an, die kleinsten Dinge, die du hast, zu schätzen. Sei stolz auf deine Talente und betrachte sie als Geschenk. Leistungen und Fortschritte in einem Tagebuch niederzuschreiben kann dir helfen, deinen Selbstwert zu steigern.

Überlege dir am Ende jedes Tages, was geklappt hat und womit du zufrieden bist. Wechsle von einer negativen zu einer positiven Perspektive, um die Dankbarkeit in deinem Leben zu trainieren. Je dankbarer man ist, desto höher stehen die Chancen, dass man Glück und Zufriedenheit finden wird. Zudem wird das selbstschädigende Verhalten gesenkt.

Du hast jetzt einiges über selbstzerstörerisches Verhalten erfahren und weißt, wie man es erkennt, wie es dich beeinflusst und wie es deinem Glück im Weg stehen kann.

Darüber hinaus hast du Ratschläge erhalten, wie du diesem Verhalten entgegen treten kannst. Hoffentlich helfen dir diese Tipps dabei, ein glücklicheres Leben zu führen.

Ein Hoch auf alle, die das Leben von seiner schönsten Seite feiern. Schließe dich ihnen an und höre auf, dir selbst zu schaden.

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