20 absolut verkorkste historische Fakten, die du in der Schule nicht gelernt hast

Historisches hat Eigenschaften, die unterschiedliche Reaktionen in Menschen auslösen. Manch hassen geschichtliche Themenfelder, wĂ€hrend andere nicht genug bekommen können. So oder so ist Historik von hoher Bedeutung. Uns wurde Geschichte gelehrt, wir haben BĂŒcher ĂŒber Geschichte gelesen, wir haben erlebt, wie Geschichte geschrieben wurde. In diesem Artikel prĂ€sentieren wir aber 20 Fakten, die nicht in Schulen gelehrt werden. Ebensowenig findet man sie in TaschenbĂŒchern. Diese faszinierenden Fakten werden deine Aufmerksamkeit erregen.

Inhaltsverzeichnis

1. Die Königin von Thailand, Sunandha Kumariratana, ertrank, wĂ€hrend ihre Gefolgsleute zusahen. Sie durften sie aber nicht berĂŒhren.

Sunandha Kumariratana war die Tochter von König Mongkut und dessen Gemahlin Piam. Sie war Hauptgemahlin und eine von vier Königinnen von König Chulalongkorn (König Rama V.). Ihr jĂŒngeren Schwestern, Savang Vadhana und Saovabha Bhongsi, waren weitere Königinnen. 

Sie starb mit gerade einmal 19 Jahren (10. November 1860 – 31. Mai 1880) gemeinsam mit ihrer Tochter bei einem tragischen Unfall. Das Boot das sie zum Sommerpalast bringen sollte, kenterte und sie ertranken. Viele Menschen des einfachen Volkes waren Zeugen des Vorfalls, doch da ein Gesetz es ihnen untersagte, einen König unter jeglichen UmstĂ€nden zu berĂŒhren, konnte niemand eingreifen. HĂ€tten sie es doch getan, wĂ€ren sie mit dem Tod bestraft worden. Der König errichtete ein Denkmal im Sommerpalast zur Erinnerung und um seiner Trauer Ausdruck zu verleihen.

2. In den Ludi Meridiani oder Mittagsspektakeln wurden verurteilte HĂ€ftlinge innerhalb des StĂŒcks hingerichtet.

Die Mittagsspektakel, bekannt als Ludi Meridiani, waren eine BerĂŒhmtheit bei den Römern. Es wurden berĂŒhmte mythologische geschichten um Herkules, Orpheus oder Pasiphae dargestellt. Mittels dieser AuffĂŒhrungen sollten allerdings nicht nur Mythen dem Volk nĂ€her gebracht, sondern auch StrĂ€flinge und Kriegsgefangene öffentlich hingerichtet werden.

Bei Inszenierungen von Pasiphae wurde eine weibliche Verurteilte besipielsweise mit dem Duft eine lĂ€ufigen Kuh eingeschmiert. Anschließend setzte man einen Stier auf sie an, um die Gefangene zu besteigen. Sollte sie diese Grausamkeit ĂŒberleben, wĂŒrde sie mit einem Schwert hingerichtet werden. Kaiser Nero ließ Christen in Tierfelle wickeln, um sie dann aggressiven Hunden zum Fraß vorzuwerfen. Er wollte dadurch ein hohes Maß an DemĂŒtigung und EntwĂŒrdigung erreichen. Der wohlhabenden Zuschauerschaft gefielen diese Hinrichtungsarten, da sie sich somit den verurteilten Kriminellen moralisch ĂŒberlegen fĂŒhlen konnten.

3. Albert Einstein war mit seiner Cousine ersten Grade verheiratet. Damit ist er aber keine Ausnahme.

Eine Heirat zweier Menschen, die einen gemeinsamen Verwandten haben (Großeltern o.Ă€.) wird als Cousin-Ehe bezeichnet. Nicht nur Einstein heiratete seine Cousine ersten Grades, Charles Darwin und die Rothschilds taten es ihm gleich. Darwins Großeltern waren zudem Cousins ersten Grades.

Laut Robin Fox von der Rutgers University waren wahrscheinlich mehr als 80% aller Cousin-Ehen zwischen Cousins ersten oder zweiten Grades. In der Antike war die Bevölkerungsdichte einfach deutlich geringer. Da die Menschen weniger Leute kannten, war Inzucht eine unumgÀngliche Konsequenz der Lage. Damals galt die Cousin-Ehe als unbedenklich.

Aktuellen medizinischen Erkenntnissen zufolge werden neurologische Krankheiten durch Inzest bedingt, wodurch die Cousin-Ehen in Europa, den USA, Brasilien und anderen westlichen LĂ€ndern zurĂŒckgingen. Im Nahen Osten und Teilen Asiens hat sich diesbezĂŒglich jedoch nichts geĂ€ndert.

4. In Großbritannien fand man SchĂ€delbecher aus der Cro-Magnon-Zeit, die aus menschlichen SchĂ€deln gefertigt wurden.

In Somerset, Großbritannien, fand man in einer Höhle in der Cheddar Gorge drei SchĂ€delbecher. Die SchĂ€del stammten von zwei Erwachsenen und einem dreijĂ€hrigen Kind und waren bei der Herstellung bereits 14.700 Jahre alt. Heutzutage klingt ein solches Material zwar verstörend, doch zur damaligen Zeit war es sehr verbreitet. Von Wikingern bis Skythen tranken die Menschen aus SchĂ€delbechern.

Der These von Dr. Silvia Bello vom Natural History Museum in London zufolge, waren die Menschen damals geschickt bei der Verarbeitung der SchĂ€del. Sie reinigten sie zunĂ€chst grĂŒndlich von Weichteilen und brachten dann Beulen und Schnitte an. Abschließend formte man die SchĂ€delwölbungen zu Schalen, indem man die gebrochenen oder abgesplitterten Knochen retuschierte. Bello vermutet des Weiteren, dass frĂŒhe Menschen ihre Artgenossen aßen und den SchĂ€del als Schale nutzten, nachdem sie das Fleisch davon gegessen hatten. Er glaubt allerdings, dass der Kannibalismus eher ritueller Natur war und nicht nur der Nahrungsaufnahme diente.

5. Im alten Rom lag die durchschnittliche Lebenserwartung lediglich zwischen 20 und 30 Jahren.

Nach heutzutage angefertigten Statistiken wurde der Mensch im alten Rom nur in etwa 25 Jahre alt. Dieser niedrige Durchschnitt lÀsst sich durch die sehr hohe Kindersterblichkeit erklÀren. Die HÀlfte aller Kinder starben, bevor sie das zehnte Lebensjahr erreicht hatten. Wenn man es schaffte, Kriegen, Krankheiten und Seuchen zu trotzen, lag die Lebenserwartung bei 45-50 Jahren.

6. 60% der damaligen paraguayischen Bevölkerung fiel dem Tripel-Allianz-Krieg zum Opfer. Daraufhin gab es in Paraguay vier Mal so viele Frauen wie MÀnner.

Der Tripel-Allianz-Krieg wurde durch den Kampf der uruguayischen Rebellen und der Brasilianer gegen die uruguayische Regierung ausgelöst. Francisco Solano Lopez, der Diktator Paraguays befĂŒrchtete, dass sich die siegreichen MĂ€chte ausbreiten und ein grĂ¶ĂŸeres Machtzentrum fĂŒr sich beanspruchen wĂŒrden. Deshalb erklĂ€rte er Brasilien den Krieg. Der argentinische PrĂ€sident Bartolome Mitre nutzte die Gelegenheit, um mit Brasilien und Uruguay ein BĂŒndnis zu schmieden. Diese Allianz erklĂ€rte Paraguay am 1. Mai 1865 den Krieg.

Die Armee Paraguays umfasste 50 MĂ€nner und galt als die stĂ€rkste Armee in Lateinamerika. Man vermutete, dass Lopez’ Motiv die Ausbreitung seines Herrschaftsgebietes war. Der Krieg wurde durch wiederholtes Eindringen der paraguayischen Gruppen in feindliches Gebiet eingelĂ€utet. Das Vordringen wurde aber durch die feindliche Armee gestoppt, bis es ab Januar 1868 schließlich nach einer Niederlage Paraguays aussah. Damals gelang es brasilianischen Panzern durch die paraguayische Verteidigung zu kommen. In der Schlacht bei Lomas Valentinas im Dezember des gleichen Jahres wurde die paraguayische Armee fast vollstĂ€ndig vernichtet. Francisco Solano Lopez wurde schließlich im Jahre 1870 getötet. WĂ€hrend es vor Kriegsbeginn in etwa 525.000 paraguayische BĂŒrger gab, waren es danach nur noch 221.000. Von diesen Menschen waren gerade einmal 28.000 erwachsenen MĂ€nner.

7. Durch den medizinischen Fortschritt kam es im 16. und 17. Jahrhundert zu einem Aufschwung des Kannibalismus.

Das zentrale Element der Renaissance ist das Wiederaufleben von Kunst und Kultur. Doch das war noch nicht alles, denn in dieser Zeit gab es auch wieder Kannibalismus zu medizinischen Zwecken. Menschenfleisch und Mumien waren in der Medizin in aller Munde. Die daraus hergestellten TrĂ€nke wurden nicht nur von einzelnen Gruppen konsumiert. Könige, Priester, Wissenschaftler und das einfache Volk verzehrten menschliche Körperteile bei gĂŒnstigen Gelegenheiten.

Der Grundsatz der kannibalistischen Medizin lautete “Gleiches heilt Gleiches”. Bei Kopfschmerzen verließ man sich auf zerkleinerte und zerstampfte SchĂ€delknochen in Pulverform, wĂ€hrend man Blutkrankheiten mit dem Trinken von frischem Blut zu behandeln versuchte. Gicht oder Ă€hnliche Beschwerden sollten durch Fett von Leichen gelindert werden. Im Zuge dessen wurden Mumien aus Ă€gyptischen Museen gestohlen, GrĂ€ber geschĂ€ndet und ausgeraubt, um die Körperteile verkaufen zu können.

Dieses irrsinnige Verlangen nach “menschlicher Medizin” fĂŒhrte zu Rezepten, die menschliche Produkte beinhalteten, wie zum Beispiel Marmelade mit Blut oder Bonbons mit SchĂ€delpulver. Das Toupet aus Moos (Usnea), das den SchĂ€del von Toten bedeckte, wurde zu einem begehrten Inhaltsstoff. Das daraus resultierende Pulver sollte nicht nur Nasenbluten, sondern sogar Epilepsie heilen. Blut war ein Ă€ußerst gefragtes Mittel – je frischer, desto besser. Man ging davon aus, dass es die Lebensenergie des Toten enthielt.

Wenn es Leuten an Geld fĂŒr medizinisches Blut mangelte, bezahlten sie bei Hinrichtungen den Henker, damit er ihnen eine kleine Menge Blut des Verurteilten gab.

8. Nachdem ein ungarischer Soldat im Ersten Weltkrieg einen Schuss in der Frontallappen erlitt, konnte er nie wieder schlafen.

Der ungarische Soldat Paul Kern wurde im Ersten Weltkrieg von der Kugel eines russischen Soldaten Im Kopf getroffen. Das Projektil konnte spĂ€ter aus dem Frontallappen entfernt werden. Nach der Operation im Krankenhaus in Lemberg wachte er zum letzten Mal in seinem Leben auf. Die Schlaflosigkeit verursachte lediglich gelegentliche Kopfschmerzen, doch darĂŒber hinaus bemerkte er keine Probleme und konnte seine Arbeit in Budapest mit der gleichen QualitĂ€t wie zuvor verrichten.

Paul versuchte immer wieder einzuschlafen, doch die ewigen erfolglosen Versuche kosteten ihn mehr Kraft als körperliche Anstrengungen.

Dieses medizinische PhĂ€nomen brachte Wissenschaftler und Experten in Mitteleuropa zum Staunen. FĂŒhrende Spezialisten der Neurologie konnten keine Besonderheiten feststellen. Der UniversitĂ€tsprofessor, der ihn lange behandelnd begleitet hatte, gab zu, dass ihn dieser Fall sehr verblĂŒfft hatte.

9. Im römischen Reich sollten Kaiser homosexuell sein. Dass der vierte Kaiser Claudius heterosexuell war, fĂŒhrte zu Irritationen in der Bevölkerung.

Der vierte Kaiser des römischen Reichs, Claudius, hatte nur weibliche Geliebte, statt Knaben und MĂ€nnern. Die Römer waren darĂŒber verwundert, da damals HomosexualitĂ€t zu der Zeit als Norm galt.

FĂŒr die Mitglieder der Oberschicht war Sex mit Frauen lediglich ein Mittel zur Fortpflanzung. Wenn es um Lust ging, war gleichgeschlechtlicher Sex ĂŒblich. SexualitĂ€t unterteilte sich damals zudem in die Kategorien des Dominierenden und des Unterworfenen. Im sexuellen Spiel sollte der Dominante sich durchsetzen und der andere das GegenstĂŒck bilden. Da Claudius nur mit Frauen schlief und sich nicht auf die beschriebenen Kategorien einließ, hielt sein Volk ihn fĂŒr verrĂŒckt.

Claudius war der erste der fĂŒnfzehn ersten Kaiser, der ausschließlich mit Frauen Geschlechtsverkehr hatte.

10. Urin galt bei den Römern als “flĂŒssiges Gold”. Sie benutzten es fĂŒr ihre Zahn- und Mundhygiene, um Mundgeruch und gelbe ZĂ€hne zu vermeiden.

Im alten Rom war es ganz normal, Urin zu verzehren, da man es als “flĂŒssiges Gold” betrachtete. Der Urin aus öffentlichen Pissoirs wurde von den Römern gesammelt und auf dem Markt verkauft. Die Nachfrage war immens, sodass Urin per Gesetz mit einer Steuer versehen wurde. Der damalige Nutzen ĂŒberstieg die Mundhygiene, auch wenn das der wichtigste Gebrauch war, denn man glaubte, dass das Ammoniak des Urins den schlechten Atem, was auch stimmte! Zudem verwendete man Urin, um Kleider zu reinigen oder Leder weich zu machen. 

11. In Frankreich starben einst ĂŒber 100 Menschen wĂ€hrend Gewittern, da sie beim LĂ€uten von Kirchenglocken von einem Stromschlag getroffen wurden.

Im Mittelalter ging man davon aus, dass Glocken ĂŒber ĂŒbernatĂŒrliche KrĂ€fte verfĂŒgten. Sie sollten sogar eine effektive Wirkung gegen Blitze haben, weshalb auch bei Gewittern die Glocken gelĂ€utet wurden. Infolgedessen starben innerhalb von 33 Jahren 103 Glöckner an einem Stromschlag, weil sie die nassen Glockenseile in der Hand hatten. Das Parlament in Paris verabschiedete schließlich im Jahr 1786 ein Edikt, dass das GlockenlĂ€uten bei einem Gewitter untersagte.

12. Dschingis Khan ordnete an, dass seine Soldaten jeden zehnten Mann essen sollten, um die mangelnde Nahrung zu kompensieren.

Dschingis Khan vereinigte die mongolischen StĂ€mme und formte damit das mongolische Reich. Er kontrollierte weite Teile Chinas und Zentralasiens. Mittels seiner disziplinierten Armee eroberte er andere Königreiche. Nach dem Sieg ĂŒber das Jin-Reich (im heutigen Nordchina), trat er mit der UnterstĂŒtzung der Ongguts (Jins Nachbarn im Norden) den RĂŒckzug an, da er verletzt wurde. Das Jin-Reich packte die Gelegenheit beim Schopf und eroberte verlorene Gebiete zurĂŒck und stĂ€rkte seine Verteidigung.

Im Jahr 1213, zwei Jahr spĂ€ter, kehrten die Mongolen zur erneuten Eroberung zurĂŒck. Dschingis Khan teilte die Armee in drei Divisionen auf, die von ihm und seinen beiden Söhnen gefunden wurden. Der folgende Kampf besiegelte die Niederlage des Jin-Reiches. Im Jahr 1214 war Chungdu, die Hauptstadt des Jin-Reiches, das einzige Gebiet nördlich des Huang He, das noch nicht der mongolischen Kontrolle unterlag. Die mongolische Armee belagerte die Stadt ĂŒber einen langen Zeitraum, sodass den Soldaten die VorrĂ€te ausgingen. Weil sie zudem vom Ausbruch der Pest geplagt wurden, konnte die Stadt der Belagerung widerstehen.

Da Dschingis Khan die Belagerung um jeden Preis fortsetzen wollte, befahl er, jeden zehnten Mann zu opfern und ihn an den Rest zu verfĂŒttern. Mit fortlaufender Zeit, sah Dschings Khan sich gezwungen, seine Zelte abzubrechen und das Ganze seinem General Mukalji zu ĂŒberlassen. Dessen MĂŒhen waren im Jahr 1215 schließlich von Erfolg gekrönt.

13. Manche Überlebende von Hiroshima hatten spĂ€ter wegen der Folgen der nuklearen Strahlung “schwarze FingernĂ€gel” mit aktiven BlutgefĂ€ĂŸen.

Der vernichtende Atomangriff auf Hiroshima im zweiten Weltkrieg löste bei manchen Menschen eine Entwicklung schwarzer FingernĂ€gel aus. Durch die hohe Strahlung verursacht wuchsen die NĂ€gel stabförmig in schwarzer Farbe. Die dunkle FĂ€rbung lag daran, dass aktive BlutgefĂ€ĂŸe in den NĂ€geln waren, sodass diese bluteten, wenn man sie abschnitt. Nach dem Abschneiden wuchsen die NĂ€gel in gleicher Art weiter.

14. Dschingis Khan war fĂŒr den Tod von ungefĂ€hr 40 Millionen Menschen verantwortlich. Somit entfernte er in etwa 700 Millionen Kohlenstoff aus der ErdatmosphĂ€re.

Dschingis Khan war einer der grĂ¶ĂŸten Eroberer der Menschheitsgeschichte. Im 12. und 13. Jahrhundert herrschte er schließlich ĂŒber das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende Landreich, das ungefĂ€hr 22% der gesamten planetaren Landmasse ausmachte. Die EroberungszĂŒge mit seiner hochdisziplinierten Armee kosteten in etwa 40 Millionen Menschen das Leben, als Dörfer und Königreiche zerstört wurden.

Indirekt sorgte das dafĂŒr, dass beinahe 700 Millionen Tonnen Kohlenstoff aus der ErdatmosphĂ€re entfernt wurden. Der Grund dafĂŒr ist, dass die großflĂ€chige Entvölkerung viel Land freilegte, sodass dort nach und nach WĂ€lder entstanden. Durch die WĂ€lder wurde tonnenweise Kohlenstoff aus der AtmosphĂ€re entfernt. Man kann dies als die erste erfolgreiche UmweltverĂ€nderung eines Menschen bezeichnen.

Doch mit Dschingis Khans Einfluss ist es damit noch nicht getan. Einige Genetiker untersuchten Bewohner des ehemaligen Mongolenreichs auf Y-Chromosomen und erkannten dabei, dass es in etwa 16 Millionen Nachkommen auf Dschingis Khan auf der Welt gibt.

15. In der Schweiz steht eine 500 Jahre alte Statue, die einen Mann abbildet, der ein Baby verspeist.

In Bern steht der 1545/1546 von Hans Geing erschaffene Kindlifresserbrunnen. Zuvor stand dort ein alter Holzbrunnen. Man sieht nun dort einen Mann mit Hut, der ein Kind frisst, wÀhrend ein paar weitere Kinder neben ihm standen.

Es gibt einige Theorien ĂŒber die Statue. Eine Möglichkeit ist, dass sie ursprĂŒnglich vor Juden warnen sollte. Der spitze Hut des Kinderfressers Ă€hnelt nĂ€mlich dem gelben spitzen Judenhut, den Juden damals tragen mussten. Das Kunstwerk könnte damit ein Symbol fĂŒr die Schauergeschichte sein, nach der Juden angeblich Christen ermordeten und ihr Blut fĂŒr rituelle Zwecke missbrauchten.

Nach einer alternativen Theorie zeigt die Statue Kronos, den AnfĂŒhrer der Titanen in der griechischen Mythologie, der seine Kinder auffraß, um seine Vormachtstellung zu wahren. Es könnte auch Saturn gemeint sein, der die Monate verzehrt. Eine weitere Möglichkeit ist, dass sich die Darstellung auf den Krampus, eine tierĂ€hnliche Kreatur aus der alpinen Folklore, bezieht. In eine andere Richtung geht die Vermutung, dass der Mann Kardinal Schiner sein soll, der die Schwizer in eine Niederlage gegen Oberitalien fĂŒhrte. Möglicherweise handelt es sich aber lediglich um eine Faschingsfigur, die freche Kinder verĂ€ngstigen soll. Wieder andere vermuten, dass damals Kinder vor BĂ€rengruben gewarnt werden sollten.

16. Der französische PrÀsident Felix Faure starb, wÀhrend er von seiner Geliebten Marguerite Steinheil oral befriedigt wurde.

Von 1895 bis 1899 war Felix Faure der PrĂ€sident der französischen Republik. Seine Regentschaft war von Konflikten mit England und einem freundschaftlichen VerhĂ€ltnis zu Russland geprĂ€gt. DarĂŒber hinaus beaufsichtigte er die Dreyfus-AffĂ€re. Trotz all seiner Errungenschaften ist Faure berĂŒhmt fĂŒr die UmstĂ€nde seines Todes.

Am 16. Februar kontaktierte Faure Marguerite Steinheil per Telefon und bestellte sie fĂŒr 12 Uhr mittags in den PrĂ€sidentenpalast. Kurz nachdem sie kam, mussten Bedienstet zur Hilfe gerufen werden, denn Faure lag bewusstlos auf dem Sofa, wĂ€hrend Steinheil eilig ihre Kleidung ordnete. Man geht davon aus, dass wĂ€hrend der oralen Befriedigung einen Anfall erlitt. Er starb, wĂ€hrend er Steinheils Haare in seinen HĂ€nden hielt.

17. Von den sechs Partnerinnen Adolf Hitlers unternahmen vier einen Suizidversuch.

Historiker sind schon seit langer Zeit fasziniert von Adolf Hitlers Beziehung zu Frauen. Hitler ist zwar fĂŒr seinen fanatischen Nationalsozialismus bekannt, doch man bringt seinen Namen auch mit einigen Frauen in Verbindung. Ein paar seiner Partnerinnen begingen Selbstmord und eine ĂŒberlebte den Versuch.

Hitler hatte ein inniges VerhĂ€ltnis zu seiner 19 Jahre jĂŒngeren Halbnichte Geli Raubal. Die Beziehung wurde durch Gelis Suizid, bei dem sie sich mit Hitlers Pistole in seiner MĂŒnchner Wohnung erschoss, beendet.

Als junger Erwachsener war Adolf Hitler mit Maria Reiter liiert, die versuchte sich zu erhÀngen, nachdem Hitler eine Heirat wegen seiner politischen Karriere abgelehnt hatte.

Unity Mitford war eine britische Adlige, die Hitler treu ergeben war und aktiv fĂŒr die Nazis arbeitete. Sie versuchte sich mit einer Pistole aus Verzweiflung ĂŒber den Konflikt zwischen den beiden LĂ€ndern, die sie liebte, zu erschießen. Die Kugel blieb allerdings in ihrem Gehirn stecken und konnte nicht entfernt werden. Erst neun Jahre spĂ€ter starb sie an den Folgen dieser tat.

Renate MĂŒller verkörperte schließlich Hitlers Ideal einer arischen Frau. Sie viel schließlich im inneren Kreis der Nazi-Partei in Ungnade, weshalb vermutet wird, dass sie von der Gestapo umgebracht wurde. Da es allerdings keine sicheren Beweise dafĂŒr gibt, bleibt dies eine Spekulation.

Eva Braun verehrte Hitler fanatisch. Sie versuchte sich bereits einmal zu erschießen, da sie unglĂŒcklich ĂŒber ihr Liebesleben war, wurde aber gerettet. Sie wurde schließlich seine LebensgefĂ€hrtin und beging mit ihm gemeinsam im FĂŒhrerbunker Selbstmord.

18. In den 1450er Jahren trugen Frauen ein Schamhaartoupet.

Der Ursprung des Toupets liegt in der 1450er Jahren. Zu dieser Zeit trugen Frauen das Toupet, um sich gegen LĂ€use im Intimbereich zu schĂŒtzen. Es galt gemeinhin als hygienisch. Prostituierte wiederum bedeckten ihre Genitalien mit dem Stoff, um die Symptome sexuell ansteckender Krankheiten zu verstecken, vor allem von Syphilis.

Vermutungen zufolge benutzten mĂ€nnliche Schauspieler, die weibliche Charaktere darstellten, Schamhaare, um ihren Unterleib fĂŒr die Nacktszenen zu bedecken.

19. Als Rampjaar oder das Jahr der Katastrophe bezeichnet man das verstörende Spektakel, bei dem niederlĂ€ndische BĂŒrger ihren MinisterprĂ€sidenten attackierten und aßen.

Nach dem Ausbruch des dritten englisch-niederlĂ€ndischen Krieges und des französisch-niederlĂ€ndischen Krieges, musste die niederlĂ€ndische Republik im Jahr 1672 zeitgleich mit dem Angriff der Franzosen, EnglĂ€nder und der FĂŒrstbischöfe Maximilian Heinrich von Bayern, Bernhard von Galen von MĂŒnster und dem des Kölner Erzbischofs fertig werden. Die einfallenden Truppen unterwarfen in kurzer Zeit einen Großteil der hollĂ€ndischen Republik, was eine Massenpanik in Utrecht und Zeeland, den KĂŒstengebieten von Holland, verursachte. Die Orangisten sahen darin ihre Chance, die Kontrolle ĂŒber die Provinz an sich zu reißen. Sie zwangen Johan de Witt als RatspensionĂ€r zurĂŒckzutreten und setzten William als Statthalter ein.

Die erste Amtshandlung Williams war die Verhaftung von Cornelius De Witt, dem Polizeichef und Bruder von Johan de Witt. Er wurde des Hochverrats beschuldigt. Als Johan ĂŒber die Inhaftierung seines Bruders informiert wurde, ging er zu Cornelius ins GefĂ€ngnis. Nach kurzer Zeit versammelte sich eine wĂŒtende Menge vor dem GefĂ€ngnis, die forderte, dass Johan verhaftet wurde.

Die wenige Soldaten, die das GefĂ€ngnis bewachten, sollten unter dem Vorwand, einen wĂŒtenden Mob zu bĂ€ndigen, ihren Posten verlassen. Sofort stĂŒrzten sich die zornigen BĂŒrger auf das BrĂŒderpaar. Die Menge war brutal und einige aßen in ihrer Raserei sogar Körperteile der BrĂŒder.

20. Bei Ausgrabungen fand man Bordelle und riesige Steinpenisse in der antiken Stadt Pompeji.

Als sich einige Forscher durch die Ascheschichten Pompejis wĂŒhlten, stießen sie auf Hinweise, dass es in der BlĂŒtezeit der Stadt eine große Sexszene gab. Sie fanden viele erotische Fresken und Graffiti an WĂ€nden von GebĂ€uden, die einige RĂ€ume mit Steinbetten enthielten. In das Pflaster sind große steinerne Penisse eingemeißelt, die den Weg zu den Bordellen weisen sollten.

Eines der berĂŒhmtesten Bordelle Pompejis ist der Wolfsbau. Das zwei Stockwerke umfassende GebĂ€ude wurde kurz vor der Zerstörung Pompejis gebaut und ist wahrscheinlich das einzige GebĂ€ude, dass sich auf das Angebot sexueller Dienstleistungen spezialisiert hat. In jedem der zehn Zimmer stand ein steinernes Bett mit einer Matratze, auf der die Prostituierten ihren Kunden ihre Leistungen anbieten konnten. Unter der Treppe gab es auch eine Toilette.

Ein bemerkenswerter Aspekt des Wolfsbaus ist seine erotische Wandmalerei. Jede Malerei steht fĂŒr sich. Sie zeigen unterschiedliche Stellungen fĂŒr den Geschlechtsverkehr. Es wird vermutet, dass die Zeichnungen eine Art BroschĂŒre darstellten, um die möglichen Dienstleistungen der Angestellten zu prĂ€sentieren.

Vielen Dank fĂŒrs Lesen und bleib gesund!

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