230 Ideen zur Selbstfürsorge

Selbstfürsorge liegt aktuell im Trend. Besonders für die Generation Y ist sie ein wichtiges Thema. Damit darf man aber nicht bloß die Faulheit der Jugend oder eine andere Form der Zügellosigkeit verwechseln. Sie ist auch kein Streben nach einem perfekten Glückszustand oder dem Nirwana. Selbstfürsorge heißt nicht, dass man sich nur schont. Sie ist etwas sehr wichtiges – mehr als dir vielleicht bewusst ist.

Was ist Selbstfürsorge?

Selbstfürsorge setzt sich aus Methoden, Aktivitäten, Routinen und der eigenen Denkart zusammen, die man gegen Widrigkeiten wie Krankheit, Stress, Niedergeschlagenheit, Depression und Weiteres einsetzt.

Bei der Selbstfürsorge geht es darum, sich Erleichterung zu verschaffen, wenn man sich überfordert fühlt. Aktivitäten zur Selbsthilfe werden von der betreffenden Person selbstständig durchgeführt oder zumindest eingeläutet. Um sich adäquat versorgen zu können, muss man sich über die eigenen Bedürfnisse im Klaren sein.

Was macht Selbstfürsorge so wichtig?

Die Notwendigkeit der Selbstpflege ist schon seit mehreren Jahren ein wichtiges Thema. In diesem Zusammenhang beschäftigt man sich auch oft mit der Beziehung zwischen Körper und Geist, die durch Selbstpflege gefördert wird.

Der erste Beleg für Selbstfürsorge findet sich tatsächlich bei den Ägyptern, die über die Verwendung bestimmter Öle zur Aufhellung der Stimmung und zur Abwehr von Krankheiten diskutierten. Es ist vergleichbar mit der heutigen Verwendung von ätherischen Ölen.

Wie kann aktive Selbstfürsorge mein Leben verändern?

Es wichtig, sich im Leben erst um sich selbst zu kümmern, bevor man anderen helfen kann. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Wenn man selbst noch mit Problemen zu kämpfen hat, wirst du wahrscheinlich noch mehr Probleme verursachen und Teil der Problematik werden, statt sie zu lösen. Selbsthilfe orientiert sich daran, kleine Probleme loszuwerden, damit man selbst gesund werden kann.

Ideen zur Selbstfürsorge

Es gibt keinen allgemeinen Konsens, welche Ideen zur Selbstpflege am besten sind, da der Einfluss der Aktivitäten sehr unterschiedlich bewertet wird. Das macht Selbstfürsorge zu einem sehr komplexen Thema. Es gibt kein Erfolgsrezept dabei, jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm hilft.

Deshalb haben wir so viele Ideen rausgesucht, damit jedes Individuum angesprochen wird.

Eine Liste, die über 200 Ideen bietet, wirkt vielleicht etwas unübersichtlich, wenn man 30-40 Ideen finden möchte, die gut zu einem passen und das eigene Wohlbefinden steigern können.

Deshalb haben wir die einzelnen Punkte in sieben Kategorien unterteilt: 

  • Mental
  • Emotional
  • Physisch
  • Freude
  • Sinnlich
  • Sozial
  • Spirituell

Somit kannst du die entsprechenden Bereiche, die du brauchst, herausfiltern und andere Abschnitte außer acht lassen. Nun wollen wir einen Blick auf Aktivitäten und Ideen zur Selbstfürsorge werfen.

Aktivitäten und Ideen zur geistigen Selbstfürsorge

Wir halten die mentale Selbstfürsorge für eine der wichtigsten sieben Kategorien. Von Zeit zu Zeit braucht der eigene Geist Entspannung und Erholung, um wieder bereit für Abenteuer und Herausforderungen zu sein. Ohne die nötige Erholung steigt das Risiko, seinem Geist zu schaden.

Diese Ideen helfen dir folgendermaßen:

  • Sie fordern dein Gehirn.
  • Sie geben deinem Verstand eine Pause, damit du einen klaren Kopf bewahren kannst.
  • Du kannst dein Gehirn “neu starten”, um dich intellektuell neu einzustellen.

Tipps zur Selbstfürsorge:

  • Lies belletristische Literatur.
  • Schreibe eine Rezension zu einem Restaurant oder Geschäft, dass du magst. Verbreite dabei Lob und positive Energie.
  • Suche dir ein neues Hobby oder lass ein altes wieder aufleben.
  • Sammle Informationen in deinem Lieblingsblog.
  • Wenn du ein Instrument spielst, versuche, ein Lied zu erlernen, das nicht deinem üblichen Genre entspricht.
  • Lerne mit einem Budget gut umzugehen und deine Finanzen im Blick zu haben.
  • Plane in deinem Kalender Zeit für dich ein.
  • Entwickle ein Morgenritual, das dir Energie gibt.
  • Mach ein Nickerchen ohne die einen Wecker zu stellen.
  • Lies eine Zeitschrift.
  • Erstelle ein beruhigendes Abendritual.
  • Lerne mehr über die Geschichte deiner Gegend.
  • Räum dein Geschirr auf.
  • Lerne etwas Neues. Du kannst dich für ein Thema entscheiden, das dich schon lange interessiert, wofür du aber bis jetzt keine Zeit hattest, oder du könntest dich mit Themen bezüglich deiner beruflichen Laufbahn auseinandersetzen.
  • Wenn dich die Gesellschaft anderer Menschen gerade überfordert, gehe nach Hause. Trau dich, auch mal “Nein” zu sagen oder Pläne umzuwerfen.
  • Schaffe ein kleines Ärgernis aus der Welt, das dich Zuhause gestört hat.
  • Albere mehrmals täglich fünf Minuten rum und mach dabei nach Lust und Laune Blödsinn.
  • Geh in eine Bibliothek und schmökere nach Belieben in dicken Wälzern.
  • Verschenke eines deiner Bücher, das unterhaltsam und einfach zu lesen ist, an eine jüngere Person, die du kennst.
  • Nimm für eine Stunde Abstand von Mails und sozialen Medien.
  • Entwickle eine Gewohnheit und halte dich daran. Deine Routine kann dir in stressigen Phasen Struktur und Halt geben.
  • Sorge für Ordnung in deinem Kleiderschrank. Suche dir jeden Monat drei Kleidungsstücke aus, die dir am wenigsten gefallen und verschenke sie.
  • Durchsuche deine To-Do-Liste nach Punkten, die dort schon seit Ewigkeiten stehen und erledige sie.
  • Räume dein Zimmer auf und werde nicht mehr benötigte elektronische Geräte mit Hilfe der App Declutter los.
  • Wenn du dich überansprucht fühlst, solltest du einen Plan erstellen, der deine drei wichtigsten Aufgaben beinhaltet, die du zuerst angehen solltest.
  • Nimm dir einen Tag für deine mentale Gesundheit.
  • Lerne etwas Neues mithilfe von Online-Tutorials (z.B. Excel oder Photoshop).
  • Belohne dich, wenn du kleine Aufgaben erledigt hast.
  • Lerne ein neues Brettspiel, zum Beispiel Siedler von Catan, Game of Thrones, Schach oder Carcassonne.
  • Räume eine Ecke deines Zimmers auf.
  • Arbeite an negativen Gedanken.
  • Lass dich inspirieren, indem du Geschichten von Menschen liest, die große Hürden überwunden haben.
  • Verändere etwas in deiner Wohnung. Ordne z.B. deine Möbel neu an, damit du dich wohler fühlst. 
  • Mach dein Bett.
  • Lies einen Artikel aus den besten Blogs über Selbstfürsorge.
  • Starte eine spontane Aktion.
  • Bau dir ein Nest Zuhause in deinem Schlafzimmer und mach es dir so behaglich und komfortabel wie möglich.
  • Lerne die Grundlagen einer neuen Sprache.
  • Vermeide toxische Menschen.
  • Lerne “Nein” zu sagen, ohne dich selbstsüchtig zu fühlen.
  • Streiche das Wort “sollen” aus deinem Wortschatz. 
  • Probiere einen neuen Weg zur Arbeit aus oder verändere deine Abläufe. 
  • Wenn eine Krankheit oder eine einschneidende Veränderung dein Leben beeinflusst, informiere dich darüber, um zu wissen, was auf dich zukommt und wie andere und du selbst dir helfen können.
  • Häkel, nähe oder stricke etwas. Tu etwas mit deinen Händen.
  • Verfasse ein Haiku oder einen Limerick.
  • Kauf dir Buntstifte und ein Malbuch. Ausmalen kann für Erwachsene sogar therapeutische Wirkungen entfalten.
  • Höre einen Podcast zu einem Thema an, das dich interessiert, wovon du aber noch nicht so viel weißt.
  • Mach ein Puzzle.
  • Höre ein oder zwei Kapitel eines Hörbuchs an.
  • Wenn es dir an einem Tag an Selbstbewusstsein mangelt, gehe in ein Kleidergeschäft und probiere teure Anzüge aus. Betrachte dich dann im Spiegel und du wirst feststellen, wie gut du aussiehst.
  • Haben dich in der Vergangenheit Menschen verletzt? Verzeih ihnen und schreibe ihnen gegebenenfalls einen Brief dazu.
  • Erstelle eine Playlist auf Spotify, die sich an deiner aktuellen Stimmung orientiert.
  • Schreibe deine Gedanken und Erlebnisse in einem Tagebuch auf.

Ideen und Aktivitäten für die Selbstfürsorge auf Gefühlsebene

Ein zentraler Aspekt der Selbstfürsorge ist es, seine Gefühle zu akzeptieren und nicht einzuschränken. Bevor du dich wirklich wohl fühlen kannst, musst du anerkennen, was ist und was war, um entsprechende Änderungen zu sehen und weitere vornehmen zu können.

Unser Verhalten wird oft von unseren Gefühlen geleitet. Darum ist es besonders in Stresssituationen wichtig, sich über seine Emotionen im Klaren zu sein. “Gut” und “schlecht” sind dabei keine guten Beschreibungsgrößen für Gefühle. Sie sollten stattdessen präzise und wertneutral benannt werden, wie zum Beispiel Trauer, Furcht, Zorn oder Ekel. Wenn man negative Gefühle mit bestimmten Bezeichnungen versieht, nimmt man ihnen etwas von ihrer Macht.

Unten findest du einige Tipps zur Selbstfürsorge in Verbindung mit Emotionen:

  • Frage drei gute Freunde nach positiver Rückmeldung dazu, was sie an dir schätzen.
  • Fehlt es dir an neuen Ideen? Fertige eine Collage mit Inspirationen an und hänge sie in deinem Büro auf.
  • Nimm dir Zeit, um deine Gefühle zu benennen, ohne sie zu bewerten.
  • Nimm dir 15 Minuten, um alles, was dich belastet, aufzuschreiben. Verbrenne den Text anschließend oder schmeiß ihn in den Müll.
  • Akzeptiere alle deine Gefühle und drücke sie aus. Trotzdem solltest du Rücksicht gegenüber anderen wahren. Wenn du beispielsweise wütend bist, gehe in einen separaten Raum und schreie, statt es an jemandem auszulassen.
  • Lege drei Ziele für den Tag fest. Das ist eine realistische Menge, neben der noch Zeit für spontane “Notfälle” bleibt.
  • Erzähle deinem Haustier von all deinen düsteren Geheimnissen. Die Unbeschwertheit des Tieres wird deine Stimmung aufhellen.
  • Lies ein paar Gedichte, die dir eine positive Stimmung geben. Dafür sind beispielsweise “Briefe an einen jungen Dichter” von Rainer Maria Rilke, “The Essential Rumi” von Jalal al-Din Rumi oder “Dream Work” von Mary Oliver geeignet.
  • Sage dir einige Bestärkungen zur Selbstliebe.
  • Räum dein Büro auf, denn viele Menschen empfinden einen ordentlichen Arbeitsplatz als befriedigend.
  • Stell dich vor den Spiegel und stell dir vor, dass du dein bester Freund bist. Was würdest du dir sagen?
  • Geh nicht zu hart mit dir ins Gericht. Gestehe dir Fehler zu, denn niemand ist perfekt. Das gilt auch für dich!
  • Stelle Bilder von deinen Nächsten als Hintergrundbild am PC ein, damit du ein gutes Gefühl bekommst, wenn du dich an den Computer setzt.
  • Schreibe eine Liste mit allen Dingen, für die du dankbar bist, um dich an die guten Dinge im Leben zu erinnern. Platziere diese Liste an einem Ort, an dem du sie oft siehst, damit du Energie tanken kannst, wenn du niedergeschlagen bist.
  • Lies alte Briefe, Karten oder Mails von Freunden, um dich an glücklichere Zeiten zu erinnern.
  • Hilf anderen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder Bedingungen zu stellen. Du wirst feststellen, dass es sich hervorragend anfühlt.
  • Entsorge alle Gegenstände, die dir ein schlechtes Gewissen bereiten, wie zum Beispiel die Badezimmerwaage.
  • Widme dich eine Woche lang nur positiven Dingen in deinem liebsten sozialen Netzwerk.
  • Entfolge oder blockiere toxische Menschen in sozialen Netzwerken.
  • Stimuliere deine Kreativität mit Malerei oder einer anderen künstlerischen Tätigkeit. Deine Angst, Wut und dein Frust werden schnell verfliegen.
  • Schreibe ermutigende Bestärkungen oder inspirierende Zitate auf kleine Zettel und klebe sie an offensichtlichen Stellen auf.
  • Tu heute etwas, einfach weil es dich glücklich macht.
  • Vervollständige diesen Satz nach dem Aufwachen: “Ich liebe mich selbst, weil …”
  • Führe eine Liste, in die du alle positiven Dinge aufnimmst, die andere Leute über dich sagen. Hole die Liste immer heraus, wenn du bedrückt bist.
  • Lass einen guten, langen Schrei raus.
  • Probiere Übungen zur Achtsamkeit aus, die dich ins Hier und Jetzt zurückbringen.

Aktivitäten und Ideen zur physischen Selbstfürsorge

In den ersten beiden Abschnitten dieser umfassenden Liste von Ideen zur Selbstfürsorge ging es um Unterstützung bei mentaler Erschöpfung und emotionalen Schwierigkeiten. Selbstverständlich muss man sich nicht nur um den Verstand kümmern. Das Wohlbefinden ist ein Zusammenspiel von Körper, Geist und Verstand. Diese drei sind eng miteinander verbunden, weshalb sich körperliche Beschwerden auf die Psyche auswirken können, genauso wie negative Gedanken dem Körper schaden können.

Um eine optimale Selbstpflege des Körpers zu erreichen, sollten dabei zwei Dinge im Zentrum stehen. Dein Körper ist ein Tempel. Wenn du deinem Körper etwas Gutes tust, wird von deinem Körper etwas Gutes zurückkommen. Dein Körper strebt nach Bewegung und will gesund sein. Je mehr Aktivitäten du nachgehst, desto mehr werden sich deine körperlichen Fähigkeiten verbessern. Die körperliche Ertüchtigung kann dich sogar von negativen Gedanken lösen.

Die folgenden Aktivitäten zur Selbstfürsorge sollte die helfen, gesund und fit zu bleiben. Sie geben dir Energie, um Aufgaben zu erledigen und Verpflichtungen nachzugehen. Bei diesen Übungen geht es nicht NUR um einen körperlichen Nutzen, sondern auch um eine Stärkung des Geistes.

  • Lass dich massieren.
  • Tanze eine halbe Stunde lang langsam.
  • Geh an die frische Luft und verbringe zehn Minuten in der Sonne.
  • Mach einige schnelle, tiefe Atemübungen.
  • Lerne deinen Körper im Detail kennen, ohne über dich zu urteilen. Stell dich dafür nackt vor einen Spiegel.
  • Mach einen Strandspaziergang.
  • Absolviere eine zweiminütige Gehübung.
  • Trinke viel Wasser.
  • Nimm an einem kostenlosen Kurs zur Kampfkunst teil.
  • Mach ein paar Dehnübungen.
  • Besorge dir Faszienrollen und wende sie bei dir an. Dabei werden deine Muskeln gedehnt und du erhältst eine myofasziale Entspannung, wodurch sich kontrahierte Muskeln entspannen können und der Blutfluss an den entsprechenden Stellen verbessert. Es fühlt sich nicht nur gut an, sondern fördert auch die Regeneration der Muskeln.
  • Verbringe Zeit in der Natur. Gehe dafür zelten, wandern oder mach eine Rucksacktour.
  • Mach etwas Yoga.
  • Finde heraus, welche Aktivitäten dir Ruhe verschaffen und wende sie an. Das können unterschiedliche Dinge sein, wie zum Beispiel einen heißen Tee zu trinken, einen Hund zu streicheln oder die eigenen Arme zu streicheln.
  • Mach Pilates.
  • Gehe dreimal die Treppe rauf und runter.
  • Gönn dir eine ausgiebige Dusche, trockne dein Haar und zieh dir Klamotten an, in denen du dich wohl fühlst.
  • Such dir eine Wandergruppe in deiner Gegend und schließe dich ihnen an.
  • Power dich richtig aus. Mach alles, was dich richtig müde macht.
  • Mache eine Radtour, bei der du dich ziellos treiben lässt.
  • Gehe mit dem Hund Gassi.
  • Schnapp dir einen Freund und gehe Kanu oder Kajak fahren.
  • Stehe auf und tanze, wenn dein Lieblingslied läuft.
  • Gehe schwimmen.
  • Gehe früh ins Bett.
  • Spiel ein bisschen Basketball, egal ob du Regeln und Techniken kennst.
  • Zerreiße Papier oder ein Kissen, schüttel deinen Körper oder schreie laut auf, um etwas Energie rauszulassen.
  • Schlaf dich so richtig aus. Das Leben kann so stressig sein, da muss man manchmal seine Termine beiseite lassen und sich entspannen.
  • Mach ein kurzes Nickerchen von 10-20 Minuten.
  • Probiere Akupunktur aus.

Ideen und Aktivitäten zur Selbstfürsorge, die dir einfach Freude bereiten

Im folgenden Abschnitt geht es um lustige Dinge, die du für dich alleine tun kannst. Besonders für Phasen, in denen man gestresst und überfordert ist, sind sie wichtig. Jeder Mensch braucht Freude, um sich zu entspannen und das Leben zu genießen. Wenn du dich selbst verwöhnst, indem du unterhaltsamen Aktivitäten nachgehst, kann das Stress beseitigen und die Ausschüttung von Endorphinen auslösen. Behalte das im Hinterkopf. Entspannende Beschäftigungen können auch den Blutdruck senken, Verspannungen der Muskeln abbauen sowie Konzentrationsfähigkeit und die allgemeine Stimmung verbessern.

Nun wollen wir auf den Punkt kommen und uns einige beliebte Methoden ansehen, die Spaß und Vergnügen mit der Selbstfürsorge verbinden.

  • Schmeiß alte und ausgeleierte Socken und Unterwäsche in den Müll. Ersetze sie durch neue, schöne Teile, in denen du dich gut fühlst.
  • Reserviere eine Nacht in einem edlen Hotel. Nimm ein Schaumbad, hole den Zimmerservice und entspann dich.
  • Erschaffe ein Kunstwerk. Es kann ein Bild, ein Lied oder ein Gedicht sein.
  • Mach einen Wochenendurlaub.
  • Iss deine Leibspeisen.
  • Gehe allein in dein Lieblingskino und sieh dir einen Film an.
  • Lass dich massieren.
  • Erlaube dir, deiner Phantasie oder einem Tagtraum freien Lauf zu lassen.
  • Baue etwas mit Legosteinen.
  • Genehmige dir ein ausgiebiges Schaumbad.
  • Gönn dir eine Maniküre.
  • Gönn dir eine Pediküre.
  • Besuche eine lokale Sportveranstaltung.
  • Backe etwas.
  • Kaufe etwas Lustiges, wenn du im Supermarkt einkaufen gehst.
  • Kauf ein paar Blumen, die dir gefallen.
  • Koche ein ausgefallenes französisches Gericht oder bereite mit Freude einige Fertiggerichte zu Hause zu.
  • Schlaf am Wochenende etwas länger.
  • Nimm eine Rückenmassage in Anspruch.
  • Lies Comics, die dir gefallen.
  • Gönn dir ein bisschen Luxus. Nimm etwas Geld in die Hand und kauf dir etwas Schönes.
  • Mach eine Gesichtsbehandlung.
  • Mach dir einen heißen Tee, wickel dich in eine Kuscheldecke ein und lies ein Buch.
  • Führe eine Aromatherapie durch.
  • Besuche einen Comedy-Club.
  • Mach dir eine neue Frisur.
  • Gehe nüchtern zum Karaoke.
  • Plane nur zum Spaß einen ausgefallenen Urlaub. Die Planung muss nicht in die Realität umgesetzt werden.
  • Setz dich in ein Café oder einen Park und beobachte vorbeigehende Menschen.
  • Engagiere jemanden, der dein Haus putzt.
  • Lies Zitate und Sprüche, die dich inspirieren.
  • Gehe in deiner Nachbarschaft gemütlich spazieren.
  • Mache einen Spaziergang zu einem Ort mit herrlichem Ausblick und genieße dort den Sonnenuntergang.
  • Schau lustige Videos auf YouTube.
  • Starte einen Blog und schreibe über alles, was dir in den Sinn kommt.
  • Lies deine Lieblingsbücher aus deiner Kindheit nochmal.
  • Fertige eine Maske an und trage sie auf.
  • Trinke ein Bier in einer lauschigen Kneipe.
  • Rufe einen alten Freund via Facebook an und sprich über vergangene Zeiten.
  • Gönn dir einen Tag für Netflix.
  • Sing aus vollem Halse.
  • Bestelle etwas zum Abendessen. 
  • Gehe in ein Museum oder Antiquitätengeschäft.
  • Schau deinen liebsten klassischen Liebesfilm an.
  • Schaukel auf einer Schaukel.
  • Ruf ein Taxi, statt den Bus zu nehmen.
  • Zünde Kerzen an und verteile sie im ganzen Haus.
  • Mache dein Zuhause zu einem Spa. Nimm ein langes, heißes Bad, zünde Kerzen an und verwöhne dich selbst.
  • Geh zu einer heißen Quelle.
  • Schau ein paar Folgen deiner liebsten Sitcom.
  • Gehe zu einer Weinverkostung.
  • Lass die eine Fußmassage verpassen.
  • Lass dich am Kopf massieren.
  • Gehe auf den Bauernmarkt.
  • Höre deine liebsten Comedy-Podcasts an.
  • Ziehe Kleidungsstücke an, in denen du dich fantastisch fühlst.
  • Kaufe hochwertige Produkte zur Hautpflege.
  • Beschäftige dich mit Nailart und lass deiner Kreativität freien Lauf.

Sinnliche Ideen und Aktivitäten zur Selbstfürsorge

Jeder Mensch, der Schwierigkeiten mit Hochsensibilität hat, kennt die Ablenkungen durch Geräusche, Gerüche, visuelle Reize, Berührungen oder Geschmäcker. Die Reizüberflutung kann dazu führen, dass man nicht genug auf sich selbst achtet.

Die sinnliche Selbstfürsorge für hochsensible Personen könnte man tatsächlich mit einer Liste von “Vermeidungen” gleichsetzen:

  • Vermeide grelles Licht
  • Vermeide Menschenmassen
  • Vermeide hohe Lautstärke

Doch auch Menschen, die nicht hochsensibel sind, können auf Sinnesreize entsprechend reagieren und dadurch gestresst oder entspannt sein.

Sensorische Aktivitäten zur Selbstfürsorge unterstützen Menschen dabei, sich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. Du kannst deine Sorgen pausieren, indem du dich auf visuelle, auditive, olfaktorische, gustatorische oder sensorische Reize konzentrierst.

  • Fotografiere alles, was dir in der Natur oder in der Öffentlichkeit auffällt.
  • Lege dich für ein paar Minuten auf den blanken Boden.
  • Besorge dir ein paar Malbücher für Erwachsene und mal drauf los.
  • Beobachte die Sterne.
  • Erstelle eine Playlist mit Liedern, die dich entspannen und trösten.
  • Mach das Licht aus, setz dich hin, schaue in die Dunkelheit und tue gar nichts.
  • Lausche meditativen Klängen, wie beispielsweise Walgesängen oder Vogelzwitschern.
  • Verdunkle einen Raum, zünde eine Kerze an und setz dich ganz still hin.
  • Kümmere dich um deinen Garten. Grabe deine Hände in die Erde und genieße das Gefühl.
  • Sieh dir einige Videos zu Autonomous Sensory Meridian Response an, um dich zu entspannen und besser einzuschlafen.
  • Kaufe einen Diffusor für ätherische Öle, um eine Aromatherapie auszuprobieren.
  • Finde einen Laden, der Tee, Gewürze und Kaffee verkauft und genieße die Gerüche für ein paar Momente.
  • Dekoriere dein Zimmer mit (weihnachtlicher) Beleuchtung.
  • Besuche ein Kunstmuseum.
  • Beobachte die Wolken.
  • Beobachte den Sonnenaufgang oder -untergang.
  • Höre Lieder, die dich in glücklichere Zeiten zurückversetzen.
  • Trinke eine ausgefallene Kaffeevariation.

Aktivitäten und Ideen zur Selbstfürsorge bezüglich sozialer Interaktion

Selbstfürsorge ist ein Begriff, der manchmal etwas missverstanden wird. Es inkludiert nämlich auch die Arbeit, die man in zwischenmenschliche Beziehungen investiert, besonders zu nahestehenden Menschen.

Kein Mensch ist eine Insel. Jeder braucht andere Menschen in seinem Leben. Sogar der introvertierteste Mensch hasst die Gesellschaft anderer Menschen nicht. Er wünscht sich lediglich stabile, ruhige Beziehungen. Sie wünschen sich von anderen verstanden zu werden und bemühen sich selbst um Empathie. (Tatsächlich ist eines der besten Mittel zur Selbstfürsorge, Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen).

Bei sozialer Selbstfürsorge geht es darum, gesunde, wohltuende Beziehungen aufrechtzuerhalten und sich ehrlich mit anderen Menschen zu beschäftigen. Entsprechende Aktivitäten tragen dazu bei, dass man tiefgründige, vielschichtige Beziehungen führt, zu Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern.

Das ist nicht nur für gesellige Menschen empfehlenswert. Tatsächlich sind die folgenden Tipps für introvertierte Menschen umso hilfreicher. Für gesellige Menschen ist soziale Interaktion selbstverständlich und kostet sie keine oder kaum Energie. Ein introvertierter Mensch muss sich aber darum kümmern.

  • Unternimm einen Ausflug mit deinen Geschwistern.
  • Geh in die Öffentlichkeit und triff andere Menschen. Soziales Engagement kostet nichts.
  • Nimm einen Freund oder ein Familienmitglied zur Seite und beginne ein richtiges Gespräch über Dinge, die euch bewegen und belasten.
  • Gehe zu einem Treffen einer Selbsthilfegruppe. Teile deine Erlebnisse und höre gut zu.
  • Veranstalte ein Picknick mit Freunden oder der Familie.
  • Rufe eine Person an, der du blind vertraust und vertrau dich ihr an.
  • Schicke einer wichtigen Person eine Sprachnachricht.
  • Backe Brownies oder Kekse und verschenke sie an Familienmitglieder, Freund, Nachbarn oder einfach an Fremde.
  • Überlege dir, mit wem du deine Zeit verbringst. Umgib dich nur mit positiven und motivierten Menschen.
  • Schenke auf deinem Weg zur Arbeit fremden Menschen ein Lächeln.
  • Unterhalte dich mit jemandem im Kundenservice.
  • Suche nach inspirierenden Persönlichkeiten und beschäftige dich mit ihren Geschichten.
  • Kuschel mit etwas oder jemandem. Hab keine Angst davor, darum zu bitten!
  • Poste ein paar lustige Bilder aus deiner Kindheit und fordere deine Freund auf, nachzuziehen.
  • Nimm Kontakt zu einer Person auf, zu der der Kontakt abgebrochen ist oder mit der es noch offene Konflikte gibt.
  • Lade ein Familienmitglied zum Essen ein.
  • Sage jemandem in deinem Leben, was du an ihm schätzt und magst.
  • Geh mit deinem Hund oder dem Hund eines Freundes Gassi.
  • Schreibe einen Brief oder eine Karte an eine Person, die weit weg lebt.
  • Schicke ein Überraschungspaket an einen geliebten Menschen.
  • Mach mit deinem Partner eine regelmäßige Unternehmung aus.
  • Unterhalte dich mit jemandem an der Bushaltestelle.
  • Begleite einen Freund oder ein Familienmitglied bei einer Veranstaltung oder bei alltäglichen Besorgungen.
  • Bitte um Hilfe. Lass andere Menschen wissen, dass du Unterstützung brauchst.
  • Organisiere einen Filmabend für die Familie am Wochenende.

Aktivitäten und Ideen zur spirituellen Selbstfürsorge

Nicht alle Aktivitäten zur Selbsthilfe sind mentaler oder physischer Natur. Einige Aktivitäten beziehen sich auf Religiosität, Spiritualität und inneres Denken.

Bei spiritueller Selbstfürsorge geht es nicht um Wertesysteme oder deine Religion. Diese Betätigungen zielen darauf ab, einen ruhigen Geist und ein Gespür für eine Perspektive abseits des Alltags zu entwickeln.

  • Handle freundlich und zuvorkommend, wenn sich die Gelegenheit bietet.
  • Geh in die Kirche oder einen spirituellen Gemeindedienst.
  • Verschaffe deinem Leidensdruck etwas Luft, indem du darüber in einem Tagebuch oder einem Textprogramm schreibst.
  • Spende etwas Geld an eine Wohltätigkeitsorganisation. Es gibt Websites, die dir dabei helfen können, die passende Organisation zu finden und zu prüfen, wie viel Geld tatsächlich ankommt.
  • Lege eine Pause von sozialen Medien ein, indem du sie deinstallierst oder deinen Account löschst.
  • Scanne deinen Körper für zehn Minuten, um jeden Teil deines Körpers zu untersuchen.
  • Lies ein spirituell angehauchtes Buch.
  • Mache mehrmals täglich eine einminütige Atemmeditation.
  • Schenke einer bedürftigen Person etwas, egal ob etwas zu essen oder Kleidung, die du nicht mehr brauchst.
  • Mache mehrere einminütige Meditationen zur Körperwahrnehmung, die du über den Tag verteilst.
  • Merke dir einige Textstellen aus der Bibel oder einem anderen religiösen oder spirituellen Manifest.
  • Achte auf die Dinge, die du morgens und abends routiniert erledigst.
  • Sei empathisch und versuche die Gedanken und die Gefühle anderer Personen zu verstehen. Versetze dich in die Lage anderer und bewerte die Situation dann neu.
  • Tue heimlich etwas Nettes für jemanden.
  • Sei hilfsbereit. Trage jemandem die Tasche, halte einer Person die Tür auf oder gebe jemandem Kleingeld für die Parkuhr.
  • Suche auf deinem Weg zur Arbeit nach fünf Dingen, die du unerwartet schön findest.
  • Wende Entspannungsübungen an.
  • Setz dich in die Natur und genieße für ein paar Minuten die Stille.
  • Senke deine Erwartungen an dich und deine Mitmenschen.
  • Knüpfe Kontakt zu einem Tierheim, Krankenhaus oder Pflegeheim in deiner Nähe und leiste freiwillige Unterstützung.
  • Arbeite ehrenamtlich bei der örtlichen Tierrettung.

Haben dir die vorgeschlagenen Ideen und Aktivitäten gefallen? Hast du ein paar Vorschläge zur Selbsthilfe gefunden, die du noch nicht auf dem Schirm hattest, die aber zu dir passen könnten?

Teile uns gerne deine Ergebnisse mit und viel Freude beim Lesen!

Bleib gesund, deine diefaktenseite 🙂

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