25 interessante Fakten über die Sklaverei

1. Die Abolitionistin und ehemalige Sklavin Sojourner Truth wurde von einem Mann in der Menge beschuldigt, keine Frau zu sein, woraufhin sie ihre Bluse öffnete und ihre Brüste schüttelnd fragte: “Willst du lutschen?”. 

2. US-Präsident James Buchanan befreite oft Sklaven heimlich in Pennsylvania, nachdem er sie zuvor in Washington, D.C., gekauft hatte.

3. Bei den Spartanern gab es jeden Herbst eine “Männlichkeitsprüfung”, bei der junge Männer auf dem Land versuchten Sklaven mit Dolchen zu töten. Wurden die Männer nicht bemerkt, war die Prüfung erfolgreich.

4. Im alten Rom gab es einen jährlich gefeierten Festtag, an dem Herr und Sklave in die Rolle des jeweils anderen schlüpften.

5. Der Sklave Robert Smalls übernahm im Jahre 1861 ein Schiff der Konföderierten und lieferte es an die Union. Er wurde im Bürgerkrieg schließlich zum Kommandanten eben jenes Schiffes ernannt. Als der Krieg vorbei war, kaufte er das Haus, in dem er als Sklave gewohnt hatte und wurde US-Kongressabgeordneter

6. Die Mamelucken waren eine mächtige Gruppe von Sklavensoldaten in Ägypten. Selbst freie Männer verkauften sich in die Sklaverei, um ein Teil von ihnen zu werden. Bei einer Säuberungsaktion wurden sie ausgelöscht.

7. In Brasilien gründeten Sklaven nach ihrer Flucht in den 1600er Jahren eine Siedlung mit über 11.000 Einwohnern, die fast 100 Jahre lang gegen die Regierung aufbegehrte.

8. Der erste Ausländer, der ein Samurai wurde, war ein afrikanischer Sklave.

9. Ein Gerichtsverfahren in den 1650er Jahren sprach das Urteil, dass der Afrikaner Anthony Johnson den ebenfalls afrikanischstämmigen Mann John Casor als Sklaven halten durfte und seine vertragliche Knechtschaft nicht beenden musste. Somit war der erste offizielle Besitzer eines Dauersklaven in Amerika ein afrikanischer Mann.

10. Während eine Million Sklaven nach Jamaika und beinahe fünf Millionen nach Brasilien flohen, wurden lediglich 388.000 in die USA gebracht.

11. Die Cherokee-Ureinwohner Amerikas besaßen Sklaven, die sie zum Teil sogar zwangen, mit ihnen den Pfad der Tränen zu beschreiten. Ihre Nachkommen wurden bis 2007 rechtlich als Stammesmitglieder anerkannt, bis eine Verfassungsänderung der Cherokee, die für die Mitgliedschaft Cherokee-Blut verlangt, Tausende von ihnen verdrängt hat.

12. Die Bezeichnung “white trash” war ursprünglich eine rassistische Beleidigung gegen Weiße, die für den Besitz von Sklaven nicht genug Geld hatten.

13. Um Jugendlichen ein abschreckendes Beispiel zu präsentieren, nötigten Spartaner ihre Sklaven dazu, sich zu betrinken und sich in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen.

14. Eine Pockenimpfung, die in China und Afrika schon seit Jahrhunderten angewendet wurde, wurde den Kolonisten in Boston von einem afrikanischen Sklaven namens Onesimus beigebracht.

15. Bei 19 U-Bahn-Fahrten hat Harriet Tubman nie einen Sklaven verloren. Um zu verhindern, dass die Kinder weinten, betäubte sie sie mit Opium – ein Trick, der zum Erfolg führte. 

16. Einige der Sklaven kehrten nach ihrer Befreiung aus den USA nach Afrika zurück und versklavten ihrerseits die dort ansässigen Bürger mit Hilfe der Plantagenmethoden, die sie in den Staaten gelernt hatten.

17. Nachdem er die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben hatte, ließ William Whipple seine Sklaven frei, da er glaubte nicht gleichzeitig für die Freiheit kämpfen und Sklaven besitzen könne.

18. Es gibt eine Ameisenart, die nicht dazu imstande ist für ihre Nachkommen zu sorgen oder gar sich zu ernähren, weshalb si auf Sklavenarbeit anderer Ameisen angewiesen ist. 

19. Im Niger-Delta gab es ein Königreich, das nicht über militärische Macht über die eigenen Bürger verfügte, jegliche Gewalt ablehnte und tausend jahre lang, bis 1911, als sichere Zuflucht für alle Flüchtlinge und Sklaven galt.

20. Einige Piraten in der Karibik, von denen Berichten zufolge 70 dem berühmten Pirat Blackbeard unterstellt waren, versuchten in den 1700er Jahren afrikanischen Sklaven zu entkommen.

21 Harriet Tubman führte in der U-Bahn eine Waffe mit sich, mit der sie die Sklaven bedrohte, die aufgeben und auf ihre Plantage zurückkehren wollten.

22. Die Franzosen setzten 1761 60 Sklaven auf einem kleinen Korallenriff aus und überließen sie dem Tod. Die Sklaven konnten allerdings bis zu ihrer Rettung 15 Jahre später überleben, da sie durch den von den Matrosen gegrabenen Brunnen mit Wasser versorgt waren und wichtigste Kochutensilien hatten. Heute noch ist die Insel eine Brutstätte für Schildkröten und Seevögel. 

23. Bei der Befreiung von Sklaven in den USA wurden in einigen Städten im Süden junge Schwarze verhaftet, weil sie keine Arbeit hatten, und dann an Unternehmen wie US Steel als Sklaven für die Dauer ihrer Strafe verkauft.

24. Obwohl Sklaverei auf der ganzen Welt verboten ist, gibt es heute mehr Sklaven als je zuvor. 

25. Bevor der westliche Sklavenhandel in Gang kam, entführten nordafrikanische Piraten regelmäßig Briten und andere Europäer, um sie als Sklaven in Afrika zu verkaufen. Ungefähr 1,25 Millionen Europäer wurden zwischen 1500 und 1800 in den afrikanischen Sklavenhandel verkauft.

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