Die 10 schlimmsten Todesfälle in der Geschichte

 

 

1. Deborah Gail Stone

Neun Tage nach der Eröffnung der America Sings-Attraktion in Disneyland, am 8. Juli 1974, verunglückte die 18-jährige Deborah Gail Stone – Mitglied des Disneyland-Teams –  als sie zwischen zwei Wänden eines Gebäudes eingequetscht wurde. Deborah ging durch einen schmalen Gang zwischen einer feststehenden und einer rotierenden Wand, da dieser offen war. Gerade als sie durchging, bewegte sich die rotierende Wand. Ein Zuschauer informierte das Personal, als er Deborahs Schreie hörte, während die meisten anderen Besucher davon ausgingen, dass die Schreie zu der Vorführung gehörten.



2. György Dózsa

György Dózsa war ein ungarischer Rebell, der in den 1400er Jahren, gefangen genommen, gefoltert und gemeinsam mit seinen Gefolgsleuten hingerichtet wurde. Nach seiner Gefangennahme lautete das Urteil, dass er mit einer glühenden eisernen Krone auf dem Kopf, einem heißen Zepter in der Hand auf einem glühenden, eisernen Thron sitzen muss. Damit wollte man sich über seinen Ehrgeiz, König zu werden, lustig machen. Während seines Leidens wurden neun andere ausgewählte Rebellen, die man zuvor hatte hungern lassen, zu dem Thron gebracht. Unter diesen Rebellen befand sich auch Dózsas jüngerer Bruder Gergely, der trotz Dózsas Bitte, ihn zu verschonen, vor seinen Augen in drei Teile geschnitten wurde. Anschließend holten die Henker mit Feuer erhitzte Zangen und stießen sie in seine Haut. Sie zogen ihm das Fleisch von den Knochen und zwangen die Rebellen, dort in das Fleisch zu beißen, wo die Zangen hineingestochen wurden und es zu essen. Nachdem die ersten Rebellen, die sich weigerten, kurzerhand zerschnitten wurden, kamen die anderen dem Befehl nach. Dózsa erlag schließlich den daraus resultierenden Schäden, während die gehorsamen Rebellen mit ihrem Leben davon kamen. 

3. Balthasar Gerards

Balthasar Gérards wurde wegen des Mordes an Wilhelm I. von Oranien zum Tode verurteilt. Zur Folter wurde er ausgepeitscht. Im Anschluss wurden seine Wunden mit Honig bestrichen, damit eine Ziege sie auflecken konnte, was diese jedoch nicht tat. Zudem befestigte man für 30 Minuten ein Gewicht von 150 Kilogramm an seinen großen Zehen. Des Weiteren musste er mit zusammengebundenen Händen und Füßen schlafen. Man zog ihm gut geölte, zu kleine Schuhe aus unsgehärtetem Hundeleder an und stellte ihn anschließend vor ein Feuer, sodass die Schuhe aufgrund der Hitze schrumpften und seine Füße zerquetschten. Die restliche Hälfte der verbrannten Haut riss man ab. Es wurde ihm ein in Alkohol getränktes Hemd übergezogen und er wurde mit brennendem Speck übergossen. Seine Achselhöhlen wurden gebrandmarkt.

Die Magistrate beschlossen, dass die Gérards rechte Hand mit einem glühend heißen Eisen abgebrannt werden sollte, dass sein Fleisch mit einer Zange an sechs unterschiedlichen Stellen von den Knochen gerissen werden sollte, dass er lebend gevierteilt und ausgeweidet, sein Herz aus der Brust gerissen und in sein Gesicht geworfen werden und dass er schlussendlich geköpft werden sollte.

4. Grigori Rasputin

Grigori Rasputin wurde vergiftet, ist jedoch daran nicht gestorben. Deshalb griff er die Leute an, die ihn vergiftet hatten, woraufhin sie ihn niederstachen. Er überlebte auch das und verfolgte die Attentäter weiter, weshalb sie auf ihn schossen und dachten, sie hätten ihn erledigt. Allerdings öffneten sich seine Augen wieder und er stürzte sich auf einen der Attentäter, um ihn zu erwürgen, also schossen sie erneut auf ihn ein, wonach er versuchte davon zu kriechen. Die Männer warfen ihn in einen Sack und diesen in einen Fluss, nachdem sie ihn verprügelt und gefesselt hatten. Zwei Tage später wurde der Sack geborgen, und es sah so aus, als hätte Rasputin beinahe seine Fesseln gelöst und hätte den Sack aufgerissen. Als wäre das noch nicht genug, schrumpften seine Sehnen, als er verbrannt wurde, weswegen sein Körper sich im Feuer aufsetzte.

5. Hiroshi Ouchi

Der japanische Atomarbeiter Hiroshi Ouchi war 1999 einer tödlichen Strahlendosis, nachdem das Material, mit dem er arbeitete, einen kritischen Zustand erreicht hatte. Infolgedessen fiel seine gesamte Haut langsam ab.

Ouchi brach plötzlich zusammen, nachdem er eine Woche lange geduldig sein Leid ertragen hatte. „Ich kann es nicht mehr ertragen. … Ich bin kein Versuchskaninchen“. Die für seine Behandlung zuständigen Ärzte und Krankenschwestern waren von seiner Aussage geschockt. Es stand die Frage im Raum, ob dies der geeignete Zeitpunkt war, den Fokus von der Heilung auf die Palliativmedizin zu verlagern. Selbst wenn es möglich gewesen wäre noch ein bisschen länger auszuharren, welchen Zweck hätte eine Wiederbelebung am 59. Tag erfüllen können, nachdem sein Herz dreimal für insgesamt 49 Minuten stehen geblieben war? Seine Chromosomen waren zerstört. „Keines von Ouchis Chromosomen konnte identifiziert oder in eine bestimmte Reihenfolge gebracht werden.“ Ouchis Körper wurde von innen heraus zerstört. Sein Tod war langsam und schmerzerfüllt, vermutlich aber nicht zu verhindern. Die Ärzte hätten bereits sehr früh erkennen müssen, dass Ouchis Rettung nicht im Bereich des Möglichen lag.

6. Personen, die zum Tod durch Boote verurteilt wurden

Das erwählte Opfer wurde nackt ausgezogen und dann fest im Innenraum von zwei schmalen Ruderbooten (oder ausgehöhlten Baumstämmen) befestigt, mit zusammen gebundenem Kopf, Händen und Füßen. Der Verurteilte wurde gezwungen, so viel Milch und Honig zu sich zu nehmen, dass es zu starkem Stuhlgang und Durchfall kam. Um Insekten anzulocken wurde noch mehr Honig auf dem Körper der Person verteilt, wobei das Hauptaugenmerk auf den Augen, Ohren, Mund, Genitalien und dem Anus lag. Oft goss der Henker eine Mischung aus Milch und Honig vollständig über das Opfer. Danach wurde der Verurteilte entweder auf einem Teich treiben gelassen oder in der prallen Sonne platziert. Weitere Insekten, die von seinem freiliegenden Fleisch, welches durch die mangelnde Blutversorgung durch wühlende Insekten zunehmend brandig wurde, fraßen und darin brüteten, wurden durch die Exkremente des wehrlosen Individuums angelockt, welche sich in einem Behälter ansammelten. Die Person lag nackt da, von oben bis unten mit Milch, Honig und ihrem eigenen Kot bedeckt. Um zu verhindern, dass eine tödliche Dehydrierung eintritt oder die Person verhungert, wurde die Fütterung oftmals auf mehrere Tage ausgedehnt, wodurch die Folter verlängert wurde. Der schließlich eintretende Tod war vermutlich auf eine Kombination aus Dehydrierung, Verhungern und septischem Schock zurückzuführen. Das Delirium setzte normalerweise nach einigen Tagen ein.

7. Perillos

Der sizilianische Bulle war ein hohler, lebensgroßer Bronze-Stier, in den ein Mann vollständig hinein passte. War man einmal im Bullen, war die einzige Luftzufuhr ein „trompetenähnliches“ Rohr, das am Maul des Stiers (an der Innenseite) befestigt war. Sobald ein Verurteilter ins Innere gegangen war, wurde unter dem Stier ein Feuer entzündet, das das Innere des sizilianischen Bullen schnell erhitzte. Schnell begann das Opfer an zu schreien, doch durch die clevere Konstruktion des Mundstückes waren von außen nur Bullenrufe zu hören. Der Erfinder, Perillos, schlug seine Idee dem sizilianischen Herrscher Phalaris vor, der von dem Gedanken, die Schreie in Stierrufe umzuwandeln so angewidert war, dass er Perillos gleich als ersten in sein eigenes Folterinstrument steckte. Kurz bevor er starb, wurde er herausgenommen und von einem Hügel geschmissen. Der sizilianische Bulle war eine beliebte Attraktion auf Festen. Die Gäste, die vom eigentlichen Hergang nichts ahnten, waren fasziniert von dem Bullen. Es sah so aus, als ob die bronzene Stierstatue den Lärm selbst als Reaktion auf das Feuer unter ihr machte.

8. Unfall auf Byford Dolphin

1983 ereignete sich ein auf der Bohrinsel Byford Dolphin ein Dekompressionsunfall, bei dem es zu einer Explosion kam, wodurch die Insel der breiten Masse ein Begriff wurde. Kam einer der Angestellten noch mit schweren Schäden davon, verloren fünf Angestellte bei dem Unglück ihr Leben. Alle Taucher wurden Opfer der Dekompression. In später Nachforschungen wurde herausgefunden, dass einer der Arbeiter dem höchsten Druckgradienten ausgesetzt war und somit wegen der rasanten und starken Ausbreitung der inneren Gase explodierte. Alle Organe im Brust- und Bauchbereich, Arme und Beine und sogar seine Brustwirbelsäule flogen dabei in alle Richtungen. Seine Überreste wurden durch den engen Spalt des Rumpfes ausgestoßen, den die klemmende Kammertür mit einem Durchmesser von unter 60 Zentimetern hinterließ. Teile seiner Leiche konnten in der Anlage verteilt gefunden werden und reichten sogar bis auf den Bohrturm der Plattform: Obwohl der Turm einige Meter über den Kammern lag, fand man dort ein Körperteil. Es ist davon auszugehen, dass alle vier Taucher unverzüglich starben.

9. David Allen Kirwan

Am 20. Juli 1981 fuhr der 24-jährige David Allen Kirwan aus La Canada, Kalifornien, mit seinem Freund Ronald Ratliff und dessen Hund Moosie durch das Thermalgebiet Fountain Paint Pot in Yellowstone. Um etwa 13 Uhr parkten sie ihren Truck, um auszusteigen und sich die heißen Quellen genauer anzusehen. Währenddessen schaffte es Moosie den Truck zu verlassen, rannte in Richtung des nahe gelegenen Celestine Pool (einer Thermalquelle, deren Wassertemperatur auf über 200° gemessen wurde), sprang hinein und begann zu kläffen.

Ratliff und Kirwan rannten zu dem Pool, um dem angsterfüllten Hund zu helfen. Kirwan machte Anstalten dem Hund hinterher zuspringen, woraufhin einige umstehende Personen versuchten ihn davon abzuhalten, indem sie ihn anbrüllten, nicht hineinzuspringen. Nach deren Angaben schrie er sie aber an: „Das werde ich nicht tun!“, machte zwei Schritte in den Pool und tauchte dann kopfüber in die dampfende Quelle.

Kirwan schwamm zu dem Hund und versuchte mit ihm ans Ufer zu gelangen; kurz darauf verschwand er jedoch unter Wasser, ließ den Hund los und versuchte, aus dem Becken zu klettern. Ratliff half, Kirwan aus der heißen Quelle zu ziehen (wodurch er selbst Verbrennungen zweiten Grades an den Füßen erlitt), und ein anderer Besucher führte Kirwan zum Bürgersteig, als er angeblich murmelte: „Das war dumm. Wie blöd bin ich? Ich habe eine Dummheit begangen.“

Kirwan befand sich tatsächlich in einem sehr schlechten Zustand. Er konnte nicht mehr sehen, und seine sich bereits großflächig abschälende Haut löste sich mit ab, als ein anderer Parkbesucher versuchte, einen seiner Schuhe auszuziehen. Er starb am nächsten Morgen in einem Krankenhaus in Salt Lake City durch die Verbrennungen dritten Grades an seinem gesamten Körper, einschließlich seines Kopfes, die er am Vortag erlitten hatte. (Auch Moosie überlebte nicht.)

10. Junko Furuta

Junko Furuta war ein 17-jähriges japanisches Mädchen, das von einer Gruppe junger Männer entführt wurde. In einem Haus, das den Eltern von einem der Männer gehörte, wurde sie gefangen gehalten. Das war der Beginn ihrer 44 Tage dauernden Folter, die zu ihrem Tod führte. Sie gaben ihr nur Kakerlaken zu essen und nur ihren eigenen Urin zu trinken. Mehrfach zündeten sie ihre Beine an. In ihre Vagina und ihren Anus wurden Fremdkörper eingeführt, darunter eine noch brennende Glühbirne, zerbrochene Flaschen, Zigaretten und Feuerwerkskörper. Sie wurde jeden Tag vergewaltigt. Schätzungen zufolge hat sie in etwa 500 Vergewaltigungen erlitten. Sie hat ständige körperliche Gewalt erfahren, darunter Schläge mit Golfschlägern und Schläge mit dem Gesicht gegen den Zementboden. Sie wurde in einem solchen Ausmaß geschlagen, dass ihr Gehirn durch das Trauma schrumpfte. Sie wurde an der Decke aufgehängt und als Boxsack verwendet. Sie verlor die Kontrolle über ihren Darm, nachdem die Täter ihr Hanteln auf den Bauch fallen ließen, während sie mit gefesselten Händen und Füßen auf dem Boden lag. Am letzten Tag ihrer Haftzeit flehte sie ihre Entführer an, dass man sie einfach tötet. Sie forderten sie zu einer Partie “Mahjong Solitaire” heraus und sagten ihr, sie dürfe gehen, sollte sie gewinnen. Junko Furuta gewann zwar, aber anstatt sie freizulassen, schlugen sie sie mit Eisenstangen und setzten ihre Beine, Arme, ihr Gesicht und ihren Bauch in Brand. Sie erlitt einen Schock und starb am nächsten Tag. Ihre Leiche wurde – in ein mit Beton gefülltes Fass gesteckt – auf einem Stück Land in Kōtō, Tokio, gefunden. 

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