Wie dankbar bist du?

Dankbarkeit erhöht unser Glück, verbessert unsere Beziehungen und macht uns gesünder. Und das tut sie zuverlässig. Über 40 Forschungsstudien haben das Gleiche gezeigt – Dankbarkeit rockt. Wie können wir also mehr davon bekommen?

Das hängt davon ab. Wie dankbar bist du denn bereits?

Lass uns das mal zuerst herausfinden. Wir haben dafür ein paar Fragen/Aussagen vorbereitet, die du dir schriftlich oder im Kopf beantworten kannst. Vielleicht bekommst du so schonmal ein Gefühl dafür, wie dankbar du bist. Anschließend gehen wir gemeinsam fünf Methoden durch, um mehr Dankbarkeit in deinen Alltag zu integrieren. Bereit? Let’s go:

Wie dankbar bist du?

1. Ich habe so viel im Leben, wofür ich dankbar sein kann.

2. Wenn ich alles auflisten müsste, wofür ich dankbar bin, wäre es eine sehr lange Liste.

3. Wenn ich mir die Welt anschaue, sehe ich nicht viel, wofür ich dankbar sein kann.

4. Ich bin einer Vielzahl von Menschen dankbar.

5. Je älter ich werde, desto mehr schätze ich die Menschen, Ereignisse und Situationen, die Teil meiner Lebensgeschichte waren.

6. Es kann viel Zeit vergehen, bis ich mich für etwas oder jemanden dankbar fühle.

Die fünf Dankbarkeitsübungen:

Alle Übungen funktionieren, aber es ist wahrscheinlicher, dass du es dir zur Gewohnheit machst, wenn du das auswählst, was dir am meisten zusagt.

Wenn du bereits ein Dankbarkeitstagebuch führst, kannst du dir auf jeden Fall eine weitere Sache aussuchen. Die meisten nehmen nämlich nur ein paar zusätzliche Minuten pro Woche in Anspruch, bieten aber unverhältnismäßig große Vorteile.

1. Dankbarkeits-Journal

Schreibe am Ende jedes Tages ein paar Punkte auf, für die du dankbar bist. Bullet Journal oder Handynotiz – das spielt keine Rolle. Die Liste müsstest du nicht einmal aufschreiben, wenn du dir die Dinge laut vorsagst, hat es den gleichen Effekt. Jedoch halten geschriebene Worte länger und so kannst du dir an schlechten Tagen wieder die Punkte durchlesen, für die du dankbar bist und dich an die positiven Dinge in deinem Leben erinnern.

2. Positive Worte vor dem Essen. 

Wie oft sprichst du ein Tischgebet? Vermutlich nicht so oft, besonders wenn du nicht religiös bist. Doch für diese Art der dankbaren und positiven Worte vor dem Essen, muss man nicht religiös sein. Dankbarkeit hat nichts mit Religion zu tun. Wenn du dich also das nächste Mal mit Freunden oder Familie zum Essen triffst, dann schlage doch, dass jeder eine Sache sagt für die er dankbar ist. Ganz unreligiös, sondern dankbar.

3. Erinnere dich an die Hindernisse, die du überwunden hast.

Sich an den Schmerz und die Schwierigkeiten zu erinnern, mit denen wir in der Gegenwart angekommen sind, hilft uns, dankbar zu sein. Unser Leben ist nicht einfach passiert – wir haben dafür gekämpft, geschwitzt und vielleicht geblutet. Bestimmt hast auch du schon einige Päckchen zu tragen gehabt und hast Hürden überwunden. Sei dankbar für all die Komponenten, die dir dabei geholfen haben. Deine Fähigkeiten, diejenigen die dich unterstützte haben, externe Faktoren. Es gibt so viel für das man rückblickend dankbar sein kann.

4. Visualisierung der Dankbarkeit

Stelle dir jemanden oder etwas vor, für den oder das du dankbar bist. Formuliere nun laut oder im Geiste ein paar konkrete Gründe, warum du dafür dankbar bist. Je genauer, desto besser. Sich eine Person oder eine Sache zu visualisieren, verstärkt den Effekt und erhöht die Dankbarkeit. Probiere es doch mal aus 🙂

5. Sinnliche Wertschätzung

Wir sind uns bewusst, dass pro Sekunde weniger als 0,01% der Sinneszellen aktiviert werden. Normalerweise ist das eine gute Sache – wenn wir plötzlich all die verschiedenen Dinge wahrnehmen würden, die unser Körper wahrnehmen kann, würde uns das völlig überfordern. Dafür haben wir einen guten Filter. Manchmal jedoch kann es gut sein, diesen Filter etwas zu lockern und Dinge, wie Essen, wieder bewusster wahrzunehmen. Man wird sich plötzlich wieder bewusst, wie vielfältig Geschmäcker sind, wie einzigartig Lieder klingen, wie verschieden Menschen und die Umgebung riechen. Und das führt dazu, dass du dich dankbarer fühlst. Für all das was dich umgibt, was du vielleicht schon nicht mehr bewusst gesehen oder gerochen hast. 

Mit diesem kurzen Artikel möchten wir dich dazu ermuntern, Dankbarkeit mehr in deinen Alltag zu integrieren. Das ist weder kompliziert, noch nimmt es viel Zeit in Anspruch. Probiere es einfach mal aus und teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit.

Bleib gesund und höre nie auf, die weiterzuentwickeln. Danke fürs Lesen! Deine diefaktenseite 🙂

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